Kelly: "Wer testet Testinstitute?" Nicht aussagekräftige Grenzwerte im VKI-Test zitiert "Willkürlich Grundlagen und Grenzwerten aus ganz Europa als Basis herangezogen

Kelly distanziert sich vom VKI Ergebnis

Wien (OTS) - - Verwirrende Messwerte sorgen für unnötige verunsichernde Ergebnisse

- Kelly´s Produkte weiterhin Geschmacksfavoriten der Österreicher

Der heimische Knabbergebäckhersteller Kelly zeigt sich äußerst verwundert über den vom VKI im Magazin "Konsument" veröffentlichten "Knabberzeug-Test". In dem Artikel des Magazins Konsument werden unterschiedlichste Messwerte und -Kriterien (sogenannte Levels) aus ganz Europa zur Beurteilung von heimischen Produkten herangezogen, "Auf gut deutsch Äpfel mit Birnen verglichen", so Dr. Wolfgang Hötschl von Kelly, zu den für den Endverbraucher völlig verwirrenden und unnötig angsterregenden Ergebnissen der Teststrecke.

Zum "Konsument" Test im Detail

Die vom VKI gemessenen und beanstandeten Acrylamidwerte in Kelly´s Chips seien exakt doppelt so hoch wie jene Werte, die Kelly aus einem fast zur gleichen Uhrzeit produzierten Rückhaltemuster - welches Kelly nach den Anschuldigungen des VKI selbst testen hat lassen -als Ergebnis erhielt. "Die uns vorliegenden Testergebnisse des Rückhaltemusters weisen einen Wert von 1.100 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm aus, die - seriöser weise - heranzuziehenden Mittelwerte des Jahres 2007 und 2008 ergeben durchschnittliche Messungen von rund 800 Mikrogramm pro Kilogramm. Die vom Konsument zitierten "Grenzwerte" stammen aus Deutschland und stellen ebendort keinen rechtsverbindlichen Charakter dar. Dieser Signalwert von 1000 mg/kg wurde in Deutschland festgelegt und wird oft falsch verstanden und als maximale Grenze bei Handelspartnern und Konsumenten beziehungsweise Konsumentenschützern gesehen.

Die EU hat gerade erste begonnen auf europäischer Ebene in einem Monitoring zu erheben, welche tatsächlichen Werte existieren um dann eine Diskussion über Grenzwerte zu beginnen.

Acrylamid in Lebensmitteln wurde erst durch die Weiterentwicklung der Analysemethoden in diesem Ausmaß entdeckt. Auswirkungen von Acrylamid werden derzeit erforscht, eine wissenschaftliche Risikobewertung auf europäischer aber auch Landesebene erfolgt. Sobald diese Risikobewertungsstudien abgeschlossen sind und ein Risiko für den Konsumenten feststellbar sein sollte, wird es zu einer gesetzlichen Verankerung kommen. "Die österreichischen Lebensmittelproduzenten und im Speziellen Kelly hat unmittelbar nach der Identifizierung von Acrylamid in Lebensmitteln damit begonnen, alles zu unternehmen, um den Wert möglichst gering zu halten. Prävention ist für die heimische Lebensmittelindustrie ein wichtiges Thema", so Ulrich Köhler von der Qualitätssicherung bei Kelly.

Die Industrie sieht es als ihre Verpflichtung an, alles zu unternehmen um sichere Lebensmittel auf den Markt zu bringen und diese stetig weiterzuentwickeln.

Probleme bei VKI Testmethoden nicht neu

Bereits mehrfach gab es Probleme bei vom VKI zur Bewertung herangezogenen Testmethoden. Die Ergebnisse von VKI Tests unterscheiden sich oft massiv von den Ergebnissen seriöser Testinstitute. Die Frage noch den verwendeten Testmethoden, deren internationale Anerkennung sowie nach einheitlichen Systemen und Bewertungskriterien bleibt unbeantwortet, da der VKI zu keiner näheren Auskunft bereit war.

Pikantes Detail: Jenem Institut, dass für den VKI die Testreihen durchgeführt hat, wurde vor über einem Jahr von Kelly wegen grober Benachteiligung bzw. tendenziöser Benachteiligung gegenüber Kelly alle Testaufträge entzogen.

Im vorliegenden VKI-Test wurde kein einheitliches System und keine einheitlichen Grenz- oder Richtwerte herangezogen, sondern vielmehr immer exakt jene, die die niedrigsten Grenz- oder Richtwerte heranzogen. In Europa gibt es zum Schutz des Konsumenten - der hier unzweifelhaft immer im Vordergrund zu stehen hat - immer exakt eine Richtlinie und die heißt wissenschaftliche Risikobewertung. Hier fließen die Verzehrgewohnheiten und durchschnittlich konsumierten Mengen pro Land in eine wissenschaftliche Bewertung ein. Das Ergebnis ist ein Höchstwert, der auch all jene Konsumenten schützt, die die höchste Verzehrmenge aufweisen. In allen zitierten Bewertungen vom VKI kam kein einziges Mal ein wissenschaftlich fundierter und daher europaweit anerkannter und gesetzlich verankerter Höchstwert zum Tragen.

Für den Bereich Transfettsäuren beruft sich der VKI auf Empfehlungen, die in Dänemark lokal herangezogen werden - nicht jedoch in der EU oder in Österreich. Im Fall der Nährwertkennzeichnung wird ein Vorschlag der britischen Food Standards Agency aufgegriffen, dieser Vorschlag entbehrt jedoch einer wissenschaftlichen Risikobewertung sondern stellt lediglich - nomen est omen - einen Vorschlag dar.

"Es mutet befremdend an, wenn für jeden Inhaltsstoff unterschiedliche Parameter, Messgrößen und Verordnungen herangezogen werden. Unsere Produkte entsprechen zu 100 % der heimischen Gesetzeslage. Kelly als Marktführer investiert sehr viel Geld in die Erforschung von neuen Produktionsmöglichkeiten und Zubereitungsmethoden. So ist es uns als ersten Snackanbieter in Europa gelungen, Transfettsäure-freie Mikrowellen-Popcorn auf den Markt zu bringen", so Dr. Wolfgang Hötschl von Kelly. "Was hier passiert, ist eine völlig ungerechtfertigte Verunglimpfung einer gesamten Produktkategorie".

Unterschiedliche Maßstäbe sowie wissenschaftlich nicht fundierte "Signalwerte"

"Alle Kelly´s Produkte entsprechend selbstverständlich dem strengen österreichischen Lebensmittelgesetz und keine gesetzlichen Höchstwerte wurden und werden überschritten", so Dr. Wolfgang Hötschl. "Selbstverständlich befürworten wir ein strenges Lebensmittelgesetz und die Etablierung von Höchstgrenzen für gesundheitsbedenkliche Stoffe. Was wir nicht gut heißen, ist eine Beurteilung mit nicht zulässigen Parametern, der Verdacht auf absichtliche Schädigung einer gesamten Produktkategorie drängt sich hier auf."

Über Kelly:

Kelly - ein österreichisches Unternehmen amerikanischer Prägung -ist mit den Premium-Marken KELLY´s und SOLETTI in Österreich Marktführer. Mit rund 400 Mitarbeitern erwirtschaftete Kelly 2007 einen Umsatz von 106,8 Millionen Euro. In Österreich werden pro Kopf und Jahr 3,22 Kilogramm Chips, Laugengebäck und Co. gegessen. Kelly´s wurde von den Österreichern zur beliebtesten Marke des Jahres 2007 gekürt.

www.kelly.eu

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