- 28.05.2008, 13:18:20
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ARBÖ- Kärnten steht vor der Pleite.
Bundesorganisation soll mit Millionen-Zahlung einspringen. Sonst drohe "österreichweiter Skandal" - Interventionen bei Gusenbauer.
Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass die vor zwei Jahren
medienöffentlich aus dem ARBÖ-Bund ausgetretene Kärntner
Landesorganisation unmittelbar vor der Pleite steht.
Der derzeitige Chef des ARBÖ-Kärnten, Wolfgang Schober, sieht im
NEWS-Gespräch jedoch noch "mannigfaltige Möglichkeiten", um eine
Insolvenz zu verhindern.
Dazu wurde mit dem Präsidenten der Wiener Landesgruppe ein Konzept
erarbeitet. Es sieht vor, dass die Bundesorganisation den durch
Finanz- und Grundstücktransaktionen in die Schlagzeilen geratenen
Kärntnern 1,16 Millionen Euro bezahlen soll, die Schulden der
Kärntner beim Bund schultern soll und eine Generalhaftung für das
umstrittene Projekt eines Fahrsicherheitszentrums übernehmen soll.
In einem ARBÖ-internen Schreiben Schobers, das bereits in Kärnten
kursiert, heißt es dazu, dass "der Gang zum Insolvenzgericht
unmöglich ohne österreichweiten Skandal" absolviert werden könne.
NEWS veröffentlicht zudem ein als "vertraulich" deklariertes
Schreiben, des Ex-ARBÖ-Chefs Rudolf Hellar an SP-Chef und
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Hellar, einst enger Verbündeter der
abtrünnigen Kärntner Landesgruppe, fordert die SPÖ dabei auf "nicht
mehr wegzusehen". Denn: "Die SPÖ wird vom Ergebnis betroffen sein."
Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103
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