• 28.05.2008, 11:10:58
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VP-Gerstl: Studie des KfV widerlegt Ehrengrubers Behauptungen

Mehr als jeder vierte Bim-Unfall passiert durch Einklemmen

Wien (VP-Klub) - "Die heute vom Kuratorium für Verkehrssicherheit
präsentierte Studie zu den Straßenbahn-Unfällen bestätigt unsere
Kritik an den Wiener Linien vollinhaltlich. Außerdem widerlegt sie
eindrucksvoll die falschen Behauptungen von Wiener Linien-Sprecher
Ehrengruber", so LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP
Wien, zu den Studienergebnissen. "Ehrengruber hat immer wieder
behauptet, dass ein Einklemmen in Straßenbahn-Türen nicht möglich
sei, zuletzt erst im März dieses Jahres. Zu diesem Zweck hat er extra
Journalisten zu einem Lokalaugenschein bestellt. Nun zeigt die
KfV-Studie eindeutig, dass seine Behauptungen schlichtweg unwahr
sind", kritisiert Gerstl.

"27 Prozent der Unfälle durch Einklemmen in Türen sind eindeutig 27
Prozent zu viel. Hier haben die Wiener Linien rasch zu handeln", so
Gerstl. "Die ÖVP Wien hat diese Fahrgast-Falle schon oft kritisiert.
Leider wurde diese Kritik einfach negiert und vom Tisch gewischt.
Hoffentlich öffnet diese unabhängige Studie den Wiener Linien und
auch Herrn Ehrengruber endlich die Augen. Verdrehen, verdrängen und
vergessen - wie wir es von den Wiener Linien und ihren
SPÖ-Pflichtverteidigern Hora oder Ekkamp normaler Weise gewohnt sind,
hilft den Fahrgästen der Wiener Linien nicht mehr weiter."

Als erste Sofortmaßnahme sieht der VP-Verkehrssprecher die
Notwendigkeit der flächendeckenden Umrüstung auf Niederflurwagen.

Unfälle wären vermeidbar

Die Politik des Verschleierns und Verdrängens der Wiener Linien hat
heute ein Ende gefunden, denn die Zahlen belegen, dass es 2006 und
2007 alleine über 300 Unfälle beim Ein- und Aussteigen von
Straßenbahnen gegeben hat. "Sich jetzt Maßnahmen dagegen zu
überlegen, kommt reichlich spät. Dann noch die Fahrgäste selbst für
Sicherheitsmängel bei den Wiener Linien verantwortlich zu machen, ist
der Gipfel an Unverfrorenheit", kritisiert Gerstl. Ein
Verkehrsunternehmen einer Weltstadt wie Wien hat dafür Sorge zu
tragen, dass die Sicherheit der Fahrgäste bestmöglich gewährleistet
wird. Mit dem Extra-Körberlgeld, das sich die Wiener Linien durch die
Erhöhung der Fahrpreise gesichert haben, werden neue Garnituren doch
hoffentlich leistbar sein", schließt Gerstl.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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