- 27.05.2008, 11:35:02
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Neugebauer: Sonder- und heilpädagogische Arbeit würdigen und unterstützen
Unterausschuss des Unterrichtsausschusses setzt sich mit Weiterentwicklung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs auseinander Wien, 27. Mai 2008 (ÖVP-PK) Es sei an der Zeit, „die Qualität des Unterrichts und damit verbunden auch den Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die besondere Bedingungen brauchen“, in den Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion zu rücken, fordert ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer. Denn abgesehen von medienwirksamen Strukturdebatten passiere in diesem höchst pädagogischen Bereich österreichweit „eine Menge an Weiterentwicklungsarbeit, die es vor den Vorhang zu holen und von Seiten der Politik zu unterstützen gilt“, so der ÖVP- Bildungssprecher. ****
Neugebauer hatte etwa Gelegenheit, am 22. Mai bei der Eröffnung
des 17. Internationalen Heilpädagogischen Kongresses in Wien
teilzunehmen, der größten pädagogischen Veranstaltung Österreichs.
„Alle zwei Jahre finden sich anlässlich dieses Kongresses etwa
1.000 Interessierte zum fachlichen und kollegialen Austausch im
Bereich der Heilpädagogik, um in Diskussion mit prominenten
Wissenschafter/innen aus dem In- und Ausland Denkanstöße zu
aktuellen Herausforderungen zu erarbeiten“, berichtet Neugebauer.
Das Motto des diesjährigen Kongresses, „Pädagogik bei Vielfalt“,
sei dabei nicht nur für den Bereich der Heilpädagogik in den
Mittelpunkt zu rücken, „sondern sollte grundsätzlich ins Zentrum
von Weiterentwicklungen im Bildungsbereich gestellt werden“.
Auch die Abgeordneten des parlamentarischen Unterausschusses
des Unterrichtsausschusses widmen sich am Mittwoch in einer
erneuten Sitzung einem wesentlichen pädagogischen Thema, das es
verdiene, in den Focus bildungspolitischer Weiterentwicklungen
gestellt zu werden. „Bereits das Regierungsübereinkommen sieht für
den Bereich des Sonderpädagogischen Förderbedarfes wesentliche
Adaptierungen vor. Wir wollen uns daher gemeinsam mit Expertinnen
und Experten aus Wissenschaft und Praxis mit der Frage von
notwendigen Adaptierungen in diesem Feld auseinandersetzen“,
kündigt Ausschussvorsitzender Neugebauer an.
Dabei ist es Neugebauer ein großes Anliegen, klarzustellen,
dass „individuelle Förderung ernst zu nehmen mehr heißt als eine
Novelle des Schulorganisationsgesetzes“. Es sei notwendig, den
Pädagoginnen und Pädagogen Hilfestellungen zu geben, „die es
möglich machen, Kinder, die besondere Bedürfnisse haben – von
Lernschwächen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten -, so gut zu
unterstützen, um ihnen die besten Chancen für ihr weiteres Leben zu
eröffnen“, betont der ÖVP-Bildungssprecher abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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