• 27.05.2008, 11:06:34
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FMK und Österreichischer Gemeindebund führten Mobilfunkumfrage durch

Gemeinden zeigen großes Interesse an Mobilfunk-Information

Wien (OTS) - Zufrieden mit dem Ergebnis, dem Rücklauf sowie den
hilfreichen Anmerkungen für die weitere Informationsarbeit, zeigt
sich FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier nach der Auswertung der
aktuellen Mobilfunk-Online-Umfrage bei 2.358 Gemeinden. Gemeinsam mit
dem Österreichischen Gemeindebund hat das FMK abgefragt, inwiefern
die Maßnahmen im Rahmen der Österreichischen Mobilfunkvereinbarung
geeignet sind, über den Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur zu
informieren.

Gute Umfrageteilnahme und positive Bewertung der
Mobilfunkvereinbarung

Die hohe Zahl der Rückmeldungen von 449 Gemeinden (=19%), liefert
eine repräsentative Datenbasis für die Auswertung. "Entscheidend
dafür, dass jede 5. Gemeinde geantwortet hat, ist aber sicherlich die
Kooperation mit dem Gemeindebund", bedankt sich Maier für die gute
Zusammenarbeit. Als "sehr erfreulich" wertet er, dass 8 von 10
Gemeinden diese Vereinbarung hinsichtlich ihrer Zweckerfüllung als
positiv einschätzen.

Gemeinden orten weiteren Informationsbedarf zu Mobilfunk

Für 57% der Gemeinden war die neu aufgelegte FMK- Broschüre
"Mobilfunk. Ein Dialog" eine nützliche Unterstützung. Die technischen
Informationsblätter zu neuen Mobilfunkanlagen sind dabei für 55% sehr
hilfreich. Und weitere 53% fragen nach Materialien bzw. Artikeln, die
sie dann in ihrer eigenen Gemeindezeitung veröffentlichen können. Die
Rückmeldung, wonach sich nur jede 3. Gemeinde über die Vereinbarung
informiert zeigt und mehr Information wünscht, wertet Maier "als
klaren Auftrag, dass hier weitere Informationsschwerpunkte gesetzt
werden müssen."

In die gleiche Kerbe schlägt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut
Mödlhammer: "Eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Umfrage ist,
dass die Gemeinden mehr gut aufbereitete und verständliche
Informationen brauchen", so Mödlhammer. "Das FMK und die
Mobilfunkbetreiber müssen hier noch viel intensiver als bisher den
direkten Kontakt mit den betroffenen Gemeinden suchen. Wichtiger
Punkt dieser Informationen muss auch die Strahlenbelastung in der
Umgebung von Mobilfunkmasten sein. Mit technokratischen Informationen
ist hier niemandem gedient. Klare und verständliche Aufklärung ist
angesagt."

Weitere Ergebnisse

137 Gemeinden haben zusätzliche Anmerkungen eingebracht. Dabei ist
in 50 Gemeinden Mobilfunk kein Thema. 15 Gemeinden wünschen sich eine
bessere Mobilfunkversorgung und somit den Ausbau der Infrastruktur.
Einige Rückmeldungen (11) haben die Forderung nach der Nutzung von
Anlagen durch mehrere Betreiber oder Tipps und Wünsche zu Standorten
(9) zum Inhalt. 8 Gemeinden zeigen sich unzufrieden hinsichtlich der
Mitgestaltungsmöglichkeiten der Kommunen und Anrainer oder sehen die
Gesundheitsfrage als nicht abgeklärt. Die übrigen 44 Rückmeldungen
beziehen sich auf Anfragen nach ausführlicherer oder auch einfacherer
Information, wie zum Beispiel leichter verständliche technische
Erklärungen und Artikel für Gemeindezeitung.

Die Erkenntnisse aus der Umfrage:

"Intensivierung der Informationsarbeit durch Broschüren sowie
Bereitstellung von Materialien für die Gemeindezeitung und konkrete
Mobilfunk-Messungen", kündigt Maier als Maßnahmen aus der
Online-Mobilfunk-Umfrage an. "Wir hoffen, dass durch Transparenz und
sachliche Information die Menschen die Technologie weiter mit
Überzeugung nutzen," sagt Maier abschließend.

Service

Österreichische Mobilfunkvereinbarung

Im Jahr 2001 vereinbarten der Österreichische Gemeindebund und die
Mobilfunkbetreiber im Rahmen des Auf- und Ausbaus der
flächendeckenden Mobilfunknetze einen offenen und transparenten
Informationsaustausch. Die Mobilfunkbetreiber verpflichteten sich zu
zeitgerechter und umfassender Information über bevorstehende
Bauvorhaben. Der Informationsfluss vom Mobilfunkbetreiber zur
Gemeinde ist in einem genau abgestimmten Musterblatt zu den
technischen Details festgelegt. Broschüren, Kontaktadressen und klare
Verantwortlichkeiten sind ebenso ein wichtiger Bestandteil des
Informationsprozesses. Die Bevölkerung soll von ihrer Gemeinde auf
ortsübliche Weise informiert werden.

Informationen zur Österreichische Mobilfunkvereinbarung finden Sie
im Internet unter:
http://www.fmk.at/mobilfunkpakt/content.php?id=1241

Links:
Website Forum Mobilkommunikation, www.fmk.at
Website Österreichischer Gemeindebund, www.gemeindebund.at

FMK- Forum Mobilkommunikation

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur.
Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame
Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit
Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können.
Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier
Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, One,
Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK.

Rückfragehinweis:

Michael Buchner, Pressesprecher
   FMK - Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: + 43 664 619 25 12
   Tel:   + 43 1 588 39 - 15
   Fax:   + 43 1 586 69 71
   mailto:[email protected]
   Internet: www.fmk.at

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