• 24.05.2008, 16:44:47
  • /
  • OTS0045 OTW0045

ÖSTERREICH: Ärzte wollen "gleich mit Kopf und Molterer reden"

Gesprächsbasis zwischen Kdolsky und Ärztevertretern im Tief

Wien (OTS) - Die Gesprächsbasis zwischen Ärztevertretern und
VP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky erreicht einen neuen
Tiefpunkt. Bis Samstagnachmittag gab es für Kdolsky von den Ärzten
weder eine schriftliche Stellungnahme noch die Initiative zum
Gespräch, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer
Sonntags-Ausgabe.

Günther Wawrowsky, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte, meint
im Interview mit ÖSTERREICH zu Kdolsky: "Sie hat doch unsere
schriftliche Stellungnahme vom 30. April am Schreibtisch liegen. Was
rausgekommen ist, haben wir gesehen: Es ist noch schlimmer geworden,
wie es im Sozialpartnerpapier geplant war.", Und Wawrowsky kündigt
an: "Kdolsky setzt sich nicht durch, es entscheiden andere. Wenn man
weiß, dass sie nach jedem Gespräch zu Kopf und Molterer rennt, dann
gehen wir eben gleich zu Wirtschaftsbund-General Karlheinz Kopf und
Finanzminister Wilhelm Molterer."

Johannes Steinhart, Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, sagt zu
ÖSTERREICH: "Kdolsky hat es nicht geschafft, ein Verhandlungsklima
herzustellen, sie hat lediglich die Vorgaben gefolgstreu umgesetzt.
Ich hoffe auf den staatsmännischen Weitblick von Kanzler und
Vizekanzler, um das unglückliche Desaster zu entschärfen."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH
Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 2910
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel