UKH Graz: Auszeichnung für hervorragende Patientenversorgung

UKH Graz der AUVA wurde als erstes österreichisches Krankenhaus für die Implementierung eines Klinischen Risikomanagementsystems ausgezeichnet

Wien (OTS) - Experten der international tätigen Gesellschaft für Risiko-Beratung (GRB) haben eine detaillierte Überprüfung und Einschätzung der Risikosituation im UKH Graz vorgenommen. Im Prüfungsergebnis attestieren sie dem Krankenhaus einen - auch im internationalen Vergleich - "bemerkenswert hohen Prozentsatz von risikopräventiv bearbeiteten und umgesetzten Empfehlungen". Als besonders positiv für eine gute Patientenversorgung wurde von der GRB hervorgehoben, dass das UKH Graz "einen ausgeprägt hohen Umsetzungsgrad von AUVA internen Qualitätsanforderungen erreicht hat und das Fehlermanagementsystem CIRPS der AUVA als Piloteinrichtung erfolgreich eingeführt hat".

Die Überreichung der Urkunde durch die GRB an die Kollegiale Führung des AUVA Unfallkrankenhauses Graz erfolgte im Rahmen einer Feier am 21. Mai 2008 in Anwesenheit des Ärztlichen Direktors der AUVA, Prof. Dr. Hartmut Pelinka. "Wir betreiben Qualitätsmanagement in allen unseren sieben Unfallkrankenhäusern und vier Rehabilitationszentren. Das UKH Graz hat dabei eine besondere Vorreiterrolle übernommen", kommentiert der oberste AUVA Mediziner die Auszeichnung.

Anm.: Ein Bild der Urkunde kann von
http://kalender.publico.co.at/AUVA/Unfall_KH_Graz.jpg heruntergeladen
werden (Fotocredit: AUVA), Fotos von der Feier zur Urkunden-Überreichung stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,4 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,4 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 370.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention, also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten, senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

Rückfragen & Kontakt:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
Tel.: +43 1 33 111-530
wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAU0002