Staatssekretärin Silhavy für Leistungsqualität in der öffentlichen Verwaltung

Bundeskanzleramt und Österreichischer Städtebund präsentieren Publikation zum Thema "Modernisierung der Verwaltung"

Wien (OTS) - Heidrun Silhavy, Staatssekretärin für Regionalpolitik und Verwaltungsreform, nahm heute an einem Pressegespräch zum Thema "Modernisierung der Verwaltung" im Bundeskanzleramt teil. Gemeinsam mit Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger, Margit Schratzenstaller und Hans Pitlik vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), Helfried Bauer vom Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) und Kommunalkredit-Generaldirektor Reinhard Platzer präsentierte sie die Publikation "Reformen der vertikalen Aufgabenverteilung und Verwaltungsmodernisierung im Bundesstaat". Der Band ist Ergebnis eines wissenschaftlichen Workshops, der von WIFO, KDZ und der Kommunalkredit Austria AG Ende 2007 veranstaltet wurde.

"Alle Ebenen des öffentlichen Sektors müssen sich an einer umfassenden Verwaltungsmodernisierung beteiligen, denn nur dann kann für die Bürgerinnen und Bürger eine wirkliche Qualitätssteigerung erreicht werden", forderte Staatssekretärin Silhavy einleitend. Wichtig sei ihr, "dass im Mittelpunkt einer serviceorientierten und effizienten Verwaltung der Mensch mit seinen Anforderungen und Bedürfnissen steht". Es sei eine Strategie erforderlich, die alle Regierungsebenen umfasse und das Ziel habe, die öffentlichen Leistungen qualitätsvoll und zukunftssicher zu gestalten. "Unser Ziel muss es auch sein, eine bessere vertikale Abstimmung von Aufgabenerfüllung und Finanzmittelverteilung zwischen der supranationalen und innerstaatlichen Ebene bis hin zu den Regionen und Gemeinden zu erreichen", sagte Silhavy.

Die breite Einführung von Qualitätsmanagement und die Entwicklung von Qualitätsstandards für die Verwaltung ist für die Staatssekretärin ein wichtiges Anliegen. Bei der Anwendung von Kennzahlen warnte Silhavy allerdings davor, ausschließlich betriebswirtschaftliche Kriterien anzuwenden: "Als Kennzeichen von Leistungsqualität müssen auch volkswirtschaftliche Kennzahlen berücksichtigt werden". Wie Silhavy sah auch Städtebund-Generaldirektor Weninger in Verwaltungswettbewerben ein wirksames Instrument, um die Qualität von behördlichen Leistungen zu fördern und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Weninger verwies auch auf die Fortschritte im Bereich des E-Government: "Der Städtebund arbeitet hier sehr eng mit dem Bund zusammen. Wir wollen den Einsatz von E-Government weiter ausbauen und damit die Verwaltungsabläufe effizienter gestalten".

"Das heute präsentierte Buch liefert uns wertvolle Anregungen für die notwendigen Schritte hin zu einer modernen Verwaltung der Zukunft. Unser primäres Anliegen muss dabei immer die Zufriedenheit der Menschen in unserem Land mit dem Leistungsangebot und Service des öffentlichen Sektors sein", so Slihavy abschließend.

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