• 17.05.2008, 09:48:31
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Endlich Schluss mit lästigem Schwitzen oder Migräne dank Botulinumtoxin-Therapie (BTA)

AACS-Präsident Sandhofer kämpft am Attersee gegen "Schlangengift-Image und wirbt für die Breite der Therapiemöglichkeiten mit BTA

Seewalchen (AACS) - Vielerorts als "Schlangengift, das Gesichter
unnatürlich spannt" verschrien räumt der Präsident der Gesellschaft
für Kosmetische Chirurgie in Österreich (AACS), Dr. Matthias
Sandhofer, im Zuge eines dreitägigen interdisziplinären Workshops von
Fachärzten am Attersee mit Vorurteilen rund um Botulinumtoxin A (BTA)
auf.

"Es ist kein Wunder, dass die Botulinumtoxintherapie immer wieder
negativ in den Schlagzeilen gerät, wenn einige Hollywood-Doktoren
nicht auf die korrekte und mäßige Anwendung achten, sondern Stars vor
ihrem Walk am roten Teppich überdosieren", erklärt Sandhofer scharf
und hält einen BTA-Imagekurswechsel für gerechtfertigt.
"Botulinumtoxin A soll entspannen und natürlich wirken und nicht
künstlich", kennt Sandhofer die Wünsche der Patienten. Gemeinsam mit
seiner Frau Dr. Ruth-Sandhofer Novak beschäftigt sich Sandhofer seit
12 Jahren mit der theoretischen und praktischen Anwendung der
Botulinumtoxintherapien in Österreich.

Quer durch die medizinischen Disziplinen sind heute immer mehr
Mediziner von den Vorteilen der Botulinumtoxintherapien überzeugt. 55
Dermatologen, Augenärzte, Mund- und Kieferchirurgen, sowie allgemein
Chirurgen bilden sich dieses Wochenende daher am Attersee fort und
nutzen das langjährige BTA-Knowhow internationaler Experten wie Dr.
Boris Sommer oder Dr. Ruth Sandhofer-Novak. Der international
anerkannte Leiter des Anatomischen Institutes in Graz, Prof. Dr.
Friedrich Anderhuber, frischt das Anatomiewissen der Teilnehmer auf
und ebnet mit fundierten anatomischen Studien den Weg für sichere und
effiziente Botulinumtoxinanwendungen. "Je detailierter Mediziner die
Botulinumtoxin anwenden, die Wirkungen in der Muskulatur kennen, wie
weit sich die Substanz ausbreitet, in welcher Tiefe sie wie wirkt,
desto effizienter und gezielter können sie diese noninvasiven
Eingriffe durchführen", bestätigt Anderhuber im Rahmen des
AACS-Workshops.

Mit der Mär, Botulinumtoxin A sei ein rein kosmetisches Instrument
räumten die Referenten deutlich auf: "Es gibt eine breite Palette an
Anwendungen mit medizinischer Indikation. "Stellen Sie sich zum
Beispiel einen Patienten vor, der unter übermäßigen Achselschweiß
leidet und beruflich wie privat dadurch in einen enormen Leidensdruck
gerät. Ihm kann man mit der Botulinumtoxintherapie gezielt helfen und
eine neue Lebensqualität schenken", erklärt der Klagenfurter Chirurg
und Past President der Austrian Academy of Cosmetic Surgery, Dr.
Peter Lisborg, die vielerorts noch nicht sehr bekannte Therapie von
Hyperhidrose (übermäßiger Schweißproduktion) durch BTA.

Die Experten der AACS beschäftigten sich im Rahmen des Workshops
in Oberösterreich auch mit weiteren Therapiemöglichkeiten. "Einige
Formen von Inkontinenz lassen sich mit der Botulinumtoxintherapie
ebenso bekämpfen wie Analfissuren", so Sandhofer. Auch in der
Neurologie findet Botulinumtoxin ein weitverbreitetes
Anwendungsspektrum.

Hoffen lässt die Botulinumtoxintherapie nun auch viele
Migräne-Patienten. "Rund 60 bis 70 Prozent jener Österreicherinnen
und Österreicher die unter Migräne leiden kann die BTA-Therapie nicht
nur eine deutliche Verbesserung, sondern teilweise sogar
Schmerzfreiheit bieten", bestätigte Dr. Ruth-Sandhofer Novak im Zuge
des Workshops. Es könne leider noch nicht allen Migränepatienten
geholfen werden und auch bei der Kostenübernahme durch die
Krankenkasse gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern in
Österreich gewaltige Unterschiede, aber die Therapieerfolge lassen
hoffen, so die Conclusio der AACS-Experten.

Rückfragehinweis:
Austrian Academy of Cosmetic Surgery
Präsident Dr. Matthias Sandhofer
Starhembergstrasse 12, 4020 Linz
Pressekontakt: 0676 40 51 089

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