• 16.05.2008, 15:55:14
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  • OTS0312 OTW0312

Pflegebedürftigkeit muss ein solidarisch getragenes Risiko sein

Rotes Kreuz erfreut über positives Signal zum Thema Pflege

Wien (Rotes Kreuz) - "Es ist erfreulich, dass erstmals ein
konkreter Vorschlag seitens der Regierung gemacht wurde, wie
zusätzliche Finanzmittel für die Pflege bereitgestellt werden
können," so Werner Kerschbaum, stellvertretender Generalsekretär des
Österreichischen Roten Kreuzes.

Pflegebedürftigkeit ist ein solidarisch zu tragendes Risiko einer
Gesellschaft, ebenso wie Krankheit und Arbeitslosigkeit. "Man kann
davon ausgehen, dass der Mittelbedarf aufgrund der demografischen
Entwicklung ansteigen wird. Das Pflegegeld in der momentanen Form
wird hier nicht ausreichen. Neben privater Vorsorge ist die
öffentliche Hand gefordert. Es ist die Aufgabe der politischen
Entscheidungsträger, hier ein langfristiges und nachhaltiges System
der Pflege zu entwickeln," so Kerschbaum weiter.

Pflege und Betreuung von älteren und kranken Menschen muss aus der
Sozialhilfelogik herausgelöst werden, denn diese ist für einzelne
Fälle der Bedürftigkeit vorgesehen und nicht für viele tausend
Betreuungsfälle.

Rückfragehinweis:

Mag. Andrea Winter
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: +43 1 589 00-153 
   Mobil: +43 664 823 48 54
   mailto:[email protected] 
   http://www.roteskreuz.at

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