• 16.05.2008, 11:58:01
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Die VOLKSBANKEN 2007 - Dynamisches Wachstum in den Geschäftsfeldern - BILD

Jahrespressekonferenz Wien (OTS) - Die VOLKSBANKEN 2007 Volksbank-Kunden setzen auf Heimat 2007 war ein ausgesprochenes Volksbank-Jahr. Mit rd. 550 Geschäftsstellen in Österreich und 4.900 Mitarbeitern sind die 64 selbständigen Volksbanken nahe an ihren Kunden. Geschäfte machen sie in der Region. Das hält sie aus Turbulenzen auf den weltweiten Finanzmärkten hinaus: "Weil wir Regionalbanken sind, waren wir der Subprime-Krise nicht ausgeliefert", stellt Hofinger bei der ÖGV-Jahrespressekonferenz fest. Volksbanken sind Kreditgenossenschaften. Sie stehen im Eigentum von mehr als einer halben Million Österreicherinnen und Österreicher. Mehr als die Hälfte der Kunden sind gleichzeitig Mitglieder der Volksbanken. Sie besitzen ein gemeinsames Interesse: Gehen meine Geschäfte gut, dann sieht es auch in der Region gut aus. Kunden und Mitglieder, die ihr Geld bei der Volksbank anlegen, finanzieren Privatpersonen und Unternehmer in der Region. Der regionale Geldkreislauf sichert Arbeitsplätze, Kaufkraft und damit wirtschaftliches Wachstum vor Ort. "Die österreichischen Volksbanken haben 2007 insgesamt 143 neue Arbeitsplätze geschaffen", sagt Hofinger: "und betreuen 33 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe". Das Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaft kommt bei Rating-Agenturen und bei Kunden gut an: Fitch hat der Volksbank-Gruppe ein A-Rating verliehen und die österreichischen Bankkunden haben die Volksbanken auch 2007 wieder zur Nummer 1 bei der Kundenzufriedenheit gemacht. Das erklärt auch das dynamische Wachstum in den Geschäftsfeldern. Zufriedene Kunden empfehlen die Volksbank gerne weiter: "Der Finanzmarketing Verband Österreich hat die Volksbank im Privatkundenbereich mit dem "Recommender-Award 2007" ausgezeichnet", sagt Hofinger: "Wir sind mit großem Vorsprung die Bank mit der höchsten Weiterempfehlungs-Quote. 2007 konnten 36.000 Neukunden gewonnen werden." Insgesamt betreuen die Volksbanken 726.000 Privatkunden. Die Volksbanken sind mit fast 800 Geldausgabeautomaten einer der wesentlichsten österreichischen Bargeldversorger. 850.000 Volksbank-Karten sind in den Händen unserer Kunden - davon 510.000 Maestro-Bankomatkarten. Kennziffern der Volksbanken Primärstufe Die (durchschnittliche) Bilanzsumme der Volksbank-Primärstufe hat EUR 23,8 Mrd. betragen, nach EUR 22,3 Mrd. im Jahr 2006. Das entspricht einem Wachstum von 6,6%. Die Bilanzsumme erreichte zum Ultimo 2007 einen Wert von EUR 24,5 Mrd. nach EUR 22,9 Mrd. 2006. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,2%. Die Direktkredite stiegen um 6,2% von EUR 14,2 Mrd. auf EUR 15,1 Mrd. Die Primärmittel nahmen um 10,6% von EUR 17,3 Mrd. (2006) auf EUR 19,1 Mrd. zu. Die Branche verzeichnet laut OeNB bei den Spareinlagen ein Wachstum von 4,7%. Die Volksbanken-Primärstufe legte um 6,8% zu und steigerte die Spareinlagen von EUR 10,9 Mio. auf EUR 11,6 Mio. Das Betriebsergebnis steigt nachhaltig Die gute Ertragskraft bedeutet für Kunden und Mitarbeiter ein hohes Maß an Sicherheit. In absoluten Zahlen weist die Primärstufe ein (vorläufiges) Betriebsergebnis von EUR 271,9 Mio. (2006: EUR 248,3 Mio.) aus. Dies ist ein Zuwachs von 9,5%. In der Volksbanken-Primärstufe hat der Anteil des Betriebsergebnisses - bezogen auf die durchschnittliche Bilanzsumme - 1,14% betragen (2006: 1,11%). Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der österreichischen Banken, der 0,79% (2006: 0,77%) beträgt - laut Angaben der OeNB zum Jahr 2007. Das EGT wuchs von EUR 131,3 Mio. (2006) auf EUR 145,2 Mio., das entspricht einer Zunahme von 10,6%. Der relative Anteil des EGT an der (durchschnittlichen) Bilanzsumme hat 0,61% betragen, nach 0,59% im Jahr 2006. Der Nettozinsertrag stieg um 8,4% von EUR 428,4 Mio. (2006) auf EUR 464,3 Mio.. Der relative Anteil des Nettozinsertrages an der (durchschnittlichen) Bilanzsumme ist von 1,92% (2006) auf 1,95% angestiegen. Mit einem relativen Anteil des Provisionssaldos von 0,81% (2006: 0,83%) der (durchschnittlichen) Bilanzsumme liegen die Volksbanken über dem Bankenschnitt von 0,56% (2006: 0,57%). In absoluten Zahlen beträgt der Provisionssaldo EUR 193,7 Mio. (2006: EUR 185,7 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung um 4,3%. "Das ist Bestätigung für den erfolgreich umgesetzten Beratungsauftrag der Volksbanken in einem rauen Wertpapier-Umfeld", sagt Hofinger. Moderate Aufwandsentwicklung "Die Volksbanken haben trotz des permanenten Ertragsdrucks ihre Aufwendungen aus dem genossenschaftlichen Förderauftrag im Griff", sagt Hofinger. Mit Aufwendungen aus dem genossenschaftlichen Förderauftrag bezeichnet er: - die finanzielle Nahversorgung mit Geschäftstellen und Mitarbeitern - Schaffung neuer Arbeitsplätze - Das Geschäft mit Klein- und Mittelbetrieben, das zwar pro Einzelgeschäft ein geringeres Geschäftsvolumen, dafür eine größere Risikostreuung bietet Der relative Anteil des Personalaufwands ist von 1,25% (2006) auf 1,22% gesunken. Mit dem Zuwachs von 143 Mitarbeitern ist der Personalaufwand nominell von EUR 278,0 Mio. (2006) auf EUR 291,0 Mio. oder um 5% gestiegen. Der relative Anteil des Sachaufwandes ist von 0,60% (2006) auf 0,61% gewachsen. Der Sachaufwand erhöhte sich - insbesondere aufgrund erhöhter IT-Ausgaben - um 10,0% von EUR 133,0 Mio. (2006) auf EUR 146,0 Mio. Kosten-Ertragskoeffizient Der Kosten-Ertragskoeffizient zeigt, mit welchem Aufwand Ertrag erzielt wird. 2007 wurden 64,2 Cent eingesetzt, um einen Euro Ertrag zu erzielen. 2006 waren es 66,1 Cent. Eigenmittelquote von 14,2% Die Eigenmittelausstattung der Primärstufe ist von EUR 2.273 Mio. (2006) auf EUR 2.399 Mio. oder um 5,5% gestiegen. Der Wert von EUR 2.399 Mio. entspricht 14,2% (2006: 14,3%) der Bemessungsgrundlage. Die 8%ige Eigenmittelausstattung die das Bankwesengesetz fordert, wird damit um eine Milliarde EUR oder um 78% übertroffen. Das Kernkapital der Volksbanken-Primärstufe beträgt EUR 1.788 Mio. oder 10,6% der Bemessungsgrundlage. Allein das Kernkapital - die hochwertigsten Eigenmittel - übersteigt die Anforderungen des Bankwesengesetzes um 33%. Zusätzlich zu den bereits angerechneten ergänzenden Eigenmitteln in Höhe von EUR 614 Mio. besteht ein Potenzial von 1,2 Mrd. EUR an ergänzenden Eigenmitteln. Volksbank Gruppe: Nachhaltigkeit als Prinzip Die Volksbank Gruppe besteht aus der Volksbanken Primärstufe (64 selbständigen Volksbanken), der Allgemeinen Bausparkasse ABV und dem Spitzeninstitut, der Volksbank AG mit Sonderbanken, Serviceunternehmen und dem Auslandsgeschäft (VBAG-Konzern) Die Volksbank Gruppe belegt den vierten Platz unter Österreichs Banken. ~ - Die Volksbanken sind Nummer 1 bei der Kundenzufriedenheit - Die Volksbanken sind Nummer 1 bei der Weiterempfehlung - die Investkredit ist Nummer 1 mit ihrer Fachkompetenz bei Unternehmensfinanzierungen und - die Kommunalkredit ist Nummer 1 bei Kommunalfinanzierungen - die VBAG ist Marktführer bei Zertifikaten ~ (Strukturierten Produkten) in Österreich - Die Volksbank Gruppe hat europaweit über 1.000 Geschäftsstellen 2007 hat die Bilanzsumme der Volksbank Gruppe EUR 94,6 Mrd. betragen (2006: EUR 82,1 Mrd.). Die Volksbank Gruppe hat im Jahr 2007 EUR 62,7 Mrd. (2006: EUR 56,4 Mrd.) an Einlagen von Nichtbanken entgegengenommen, hievon EUR 13,7 Mrd. (2006: EUR 12,9 Mrd.) an Spareinlagen. Finanziert werden Private, klein- und mittelständische Unternehmen, Großunternehmen (Corporates) und Infrastruktur der öffentlichen Hand. Das Gesamtvolumen der Finanzierungen hat EUR 52,8 Mrd. (2006: EUR 44,3 Mrd.) betragen. Ausgewiesene Eigenmittel: EUR 6,5 Mrd. (2006: EUR 6,2 Mrd.), das entspricht einer Eigenmittelquote von 11,9% (2006: 12,5%). Die Volksbank Gruppe beschäftigt europaweit 13.637 (2006: 11.448) Mitarbeiter. Im Inland sind 7.397 Mitarbeiter beschäftigt, im Ausland 6.240. Die Gruppe serviciert ihre Kunden in mehr als 1.050 Geschäftsstellen, davon rund 600 in Österreich. Ergebnisse 2007- Wachstum in allen Geschäftsfeldern Kredit-Wachstum von + 19% Die Finanzierung von Großunternehmen und Kommunen hat seit dem Erwerb der Investkredit und Kommunalkredit deutlich zugenommen. Die Forderungen an Kunden wuchsen von 2006 auf 2007 um 19,1% von EUR 44,3 Mrd. auf EUR 52,8 Mrd. Primäreinlagen-Wachstum von + 11% "Im Unterschied zu manchen Mitbewerbern, die Abflüsse zu Direktbanken vermelden, weisen die Volksbanken ein gesundes Wachstum auf", sagt Hofinger. Die Primäreinlagen legten 2007 um 11,1% zu. Sie kletterten von EUR 56,4 Mrd. auf EUR 62,7 Mrd. Die Spareinlagen erreichten einen Wert von EUR 13,7 Mrd. (2006: EUR 12,9 Mrd.), das ist ein Plus von 6,1%. Bilanzsummen-Wachstum von + 15% Die Bilanzsumme der Volksbank-Gruppe ist um 15,2% von EUR 82,1 Mrd. (2006) auf EUR 94,6 Mrd. gestiegen. Ertragskennzahlen Zweistelliges Wachstum beim Zins- und Provisionsüberschuss Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge stieg von EUR 976 Mio. (2006) auf EUR 1.145 Mio. oder um 17,3%. Der Provisionsüberschuss konnte um 16,1% von EUR 316 Mio. (2006) auf EUR 367 Mio. angehoben werden. Aufgrund der Dynamik der Gruppe ist der Verwaltungsaufwand von EUR 1.073 Mio. auf EUR 931 Mio. angestiegen. Das ist eine Veränderung von 15,3%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT): + 18% Das EGT zeigt gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 18,1%. In absoluten Zahlen kletterte das EGT von EUR 383 Mio. im Jahr 2006 auf EUR 452 Mio. im Jahr 2007. Eigenmittel-Quote von 11,9%: Übererfüllung von EUR 2,1 Mrd. Die Eigenmittelausstattung der Volksbank Gruppe hat sich von EUR 6,2 Mrd. (2006) auf EUR 6,5 Mrd. oder um 5,3% erhöht. Der Wert von EUR 6,5 Mrd. der Volksbank Gruppe entspricht 11,9% (2006: 12,5%) der Bemessungsgrundlage. Das Bankwesengesetz verlangt eine 8%ige Eigenmittelausstattung, die die Volksbank Gruppe um EUR 2,1 Mrd. oder um 48% übertrifft. Das Kernkapital beträgt EUR 4,45 Mrd. oder 8,1% der Bemessungsgrundlage. Zusätzlich zu den bereits angerechneten ergänzenden Eigenmitteln in Höhe von EUR 2,2 Mrd. besteht ein Potenzial von weiteren 2,3 Mrd. EUR an Tier II-Kapital. Kosten-Ertragskoeffizient 2007 wurden 63,2 Cent eingesetzt, um 1 Euro Ertrag zu erzielen. 2006 waren es noch 64,3 Cent. Neue Markenpositionierung stärkt positives Image 2007 hat sich die Marke Volksbank neu positioniert. "Der Relaunch des Logos und der moderne, einheitliche Markenauftritt der Volksbank Gruppe vermittelt seit Mitte 2007 Aufbruchstimmung", sagt Rainer Borns, Verantwortlich für den Vorstandsbereich Markt im ÖGV. Das neue Volksbank Logo und der Slogan: "V wie Flügel", steht im Mittelpunkt der neuen Volksbank Werbe-Linie. "Erfreulich entwickelten sich die Umfragewerte der neuen Werbelinie. Bekanntheits- und Recallwerte steigen deutlich", sagt Borns: "2007 ist den Volksbanken eine weitere Imageverbesserung bei Bevölkerung, Kunden und Hauptkunden gelungen. Für jeden vierten Österreicher ist die Volksbank bereits eine große, bedeutende Bank. Das ist das beste Ergebnis seit 1997." Eigene Kunden würden die Volksbank zunehmend als innovative Bank mit neuen Ideen und Produkten wahnehmen. Seit 10 Jahren führend in der Kundenzufriedenheit Volksbanken würden sich als Kundenpartner verstehen, sagt Hofinger, und deshalb das Ziel der langfristigen Orientierung am Kunden und des Aufbaus einer engen, lange dauernden Beziehung zum Kunden verfolgen: "Teil des Konzepts der Kundenpartnerschaft ist die Nähe zum Kunden. Nähe erreichen wir neben dem österreichweit dichten Geschäftsstellennetz durch bestens ausgebildete Mitarbeiter." Laut Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK, das im Auftrag der österreichischen Banken seit 1997 jährlich 20.000 ÖsterreicherInnen befragt, sind die Volksbanken seit Jahren Österreich-Spitze in der Kundenzufriedenheit. 2007 wurden die Volksbanken von ihren Haupt-Kunden zur Nummer 1 in der Allround-Kundenzufriedenheit gewählt. Die Volksbanken sind auch in der Dimension "willkommener Kunde" führend. Die Volksbanken verteidigten in der Overall-Zufriedenheit der Hauptkunden erfolgreich Platz 1. Höchstwerte erzielten die Volksbanken in den Dimensionen "Kompetenz Beratungsgespräche" und erstmals bei den "Konditionen". Ausgezeichnetes Langfrist-Rating bestätigt Ende 2007 bestätigte die Agentur Fitch Ratings das "A"-Langfrist-Rating der Volksbank Gruppe. Damit hat jede Volksbank als Mitglied der Gruppe dasselbe Rating-Ergebnis wie die großen österreichischen Kommerzbanken Erste Bank AG und BA-CA. Im Dezember 2006 hat die Volksbank Gruppe als erster dezentraler Bankensektor Österreichs von einer internationalen Ratingagentur ein Rating erhalten, das den VBAG-Konzern und die Volksbanken-Primärstufe als Einheit betrachtet. Volksbanken-Verbandschef DDr. Hans Hofinger. "Das Rating stärkt die Selbständigkeit und Regionalität jeder einzelnen Volksbank, ohne dass die jeweilige unternehmerische Autonomie, die die große Stärke des Volksbanken-Geschäftsmodells darstellt, eingeschränkt wird." Weitere Bilder unter: http://pressefotos.at/m.php?g=1&dir=200805&u=43&e=20080515_v&a=event Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at . Rückfragehinweis: Österreichischer Genossenschaftsverband Dr. Hermann Fritzl Tel.: 01/31328-410 E-Mail: [email protected] *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0168 2008-05-16/11:58 161158 Mai 08

Im Bild v.l.n.r. Dr. Rainer Borns (Mitglied des Vorstandes), Mag. Bernd Spohn (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Mag. Margareta Steffel (Mitglied des Vorstandes) und Prof. DDr. Hans Hofinger (Verbandsanwalt und Vorsitzender des Vorstandes) 
http://pressefotos.at/m.php?g=1&dir=200805&u=43&e=20080515_v&a=event

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