Riedler zu Nagls Verbalinjurien: Haltlose Untergriffigkeiten fördern nicht das Image der Stadt Graz

Verbale Entgleisungen haben bei Nagl Tradition

Wien (SK) - Empört reagierte der Kulturstadtrat und SPÖ-Stadtparteichef von Graz, Wolfgang Riedler, auf die heutigen Verbalinjurien des Grazer Bürgermeisters gegen den Bundeskanzler und die SPÖ. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Ansehen der Stadt Graz förderlich ist, wenn der Bürgermeister der Stadt sich dazu hergibt, als Einpeitscher und Mann für grobe Untergriffigkeiten gegen den Bundeskanzler bei einer ÖVP-Großverantstaltung in Wien zu agieren", so Riedler, der an ähnliche populistische Entgleisungen Nagls erinnerte - und sich eine Entschuldigung des Grazer Bürgermeisters erwartet. ****

Der Grazer SPÖ-Stadtchef erinnerte an etliche entlarvende Entgleisungen Nagls in der Vergangenheit. So habe dieser gemeint, der Glaube könnte Homosexuelle dazu führen, mit dieser Form des Zusammenlebens aufzuhören. Graz bezeichnete er als "das letzte Bollwerk eines westlichen Europas gegenüber den türkischen Übergriffen". Und in der ÖVP-Zukunftsgruppe, die Nagl leitete, sprach er davon, dass es darum gehe, in diese laue Welt "wieder christliche Wurzeln und Tiefgang" hineinzubringen sind. Dem Grazer Vinzipfarrer Wolfgang Pucher aber warf er vor, sich für die sozial Schwächsten einzusetzen und sprach davon, dass dieser die Bettlerproblematik importiere. "All das ist bezeichnend für das Weltbild Nagls und seinem Umgang damit", konstatierte Riedler abschließend. (Schluss) up

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