- 15.05.2008, 16:56:14
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Riedler zu Nagls Verbalinjurien: Haltlose Untergriffigkeiten fördern nicht das Image der Stadt Graz
Verbale Entgleisungen haben bei Nagl Tradition
Wien (SK) - Empört reagierte der Kulturstadtrat und
SPÖ-Stadtparteichef von Graz, Wolfgang Riedler, auf die heutigen
Verbalinjurien des Grazer Bürgermeisters gegen den Bundeskanzler und
die SPÖ. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Ansehen der
Stadt Graz förderlich ist, wenn der Bürgermeister der Stadt sich dazu
hergibt, als Einpeitscher und Mann für grobe Untergriffigkeiten gegen
den Bundeskanzler bei einer ÖVP-Großverantstaltung in Wien zu
agieren", so Riedler, der an ähnliche populistische Entgleisungen
Nagls erinnerte - und sich eine Entschuldigung des Grazer
Bürgermeisters erwartet. ****
Der Grazer SPÖ-Stadtchef erinnerte an etliche entlarvende
Entgleisungen Nagls in der Vergangenheit. So habe dieser gemeint, der
Glaube könnte Homosexuelle dazu führen, mit dieser Form des
Zusammenlebens aufzuhören. Graz bezeichnete er als "das letzte
Bollwerk eines westlichen Europas gegenüber den türkischen
Übergriffen". Und in der ÖVP-Zukunftsgruppe, die Nagl leitete, sprach
er davon, dass es darum gehe, in diese laue Welt "wieder christliche
Wurzeln und Tiefgang" hineinzubringen sind. Dem Grazer Vinzipfarrer
Wolfgang Pucher aber warf er vor, sich für die sozial Schwächsten
einzusetzen und sprach davon, dass dieser die Bettlerproblematik
importiere. "All das ist bezeichnend für das Weltbild Nagls und
seinem Umgang damit", konstatierte Riedler abschließend. (Schluss)
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