Wiener Stadtwerke 2007: Großinvestitionen für den Lebens- und Wirtschaftsraum Wien

Investitionen von 827 Mio. EUR in Öffis und saubere Energie

Wien (OTS) - Der Wiener Stadtwerke-Konzern mit seinen
Gesellschaften Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagementgesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 2,4 Mrd. EUR und damit um 19 Mio. bzw. 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die wichtigste Umsatzkomponente bildet mit 1,956 Mio. EUR der Energiebereich. 2007 wurde mit 50 Mio. Euro der beste Jahresüberschuss der Konzerngeschichte seit der Ausgliederung 1999 erreicht.

Zwiti: Rekordwert bei Investitionen

Im Jahr 2007 wurden vom Wiener Stadtwerke-Konzern 827 Mio. EUR in Sachanlagen investiert, das sind um 83 Mio. EUR bzw. um 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr (2006: 744,0 Mio. EUR). Nach dem Jahr 2006 wurde damit 2007 wieder ein neuer Rekordwert erzielt. Mit diesen Investitionen stellt sich der Konzern als beachtlicher Job-Generator dar, der bei vielen Zulieferfirmen zehntausende Arbeitsplätze sichert.

Im Verkehrsbereich stand die Verlängerung der Linie U2 im Vordergrund des Investitionsgeschehens. Mit der Fertigstellung des Bauabschnitts bis zum Ernst-Happel-Stadion (Eröffnung am 10. Mai 2008) ist die optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz während der Fußball-Europameisterschaft 2008 gewährleistet. Daneben wurden Finanzmittel vor allem in den Fuhrpark zur Anschaffung von Niederflurfahrzeugen investiert.

Das größte Investitionsprojekt von Wien Energie stellt die von einer Effizienzsteigerung getriebene Erneuerung des Blocks 1/2 des Kraftwerks Simmering dar. Beginnend mit April 2007 werden rund 300 Mio. EUR investiert, die Fertigstellung ist für Winter 2008/2009 geplant. Weitere Investitionsschwerpunkte liegen in der Erweiterung und Erhaltung der Netze.

Zwiti: U-Bahn-Anbindung zum Flugfeld Aspern und nach Rothneusiedl

Bis 2019 fährt die U-Bahn auch in siedlungsstarke Gebiete sowie Stadtentwicklungsgebiete im Norden und Süden Wiens. Die U2 wird im Norden bis zum Flugfeld Aspern, im Süden bis zur Gudrunstraße verlängert. Die U1 wird im Süden bis nach Rothneusiedl erweitert. Für diese vierte Ausbaustufe des U-Bahn-Ausbaus in Wien werden insgesamt 1,85 Mrd. Euro investiert.

Zwiti: Öffis auf der Überholspur - 35 Prozent Marktanteil

Im Geschäftsjahr 2007 wurden im Linienverkehr (Verbundtarif) 793 Millionen Fahrgäste befördert. Das sind 2,7 Prozent mehr gegenüber 2006. Täglich nutzen mehr als zwei Millionen Menschen die Wiener Linien. Mit 334.500 Jahresnetzkarten, um 12.300 mehr als im Vorjahr, wurde das beste Ergebnis seit Bestehen der Wiener Linien erzielt. Der ÖPNV-Anteil in Wien ist 2006 erstmals seit 2001 wieder um 1 Prozent gestiegen. Er liegt jetzt beim Höchstwert von 35 Prozent. Seit 1993 konnte der Marktanteil der Öffis um insgesamt 6 Prozent von 29 auf 35 gesteigert werden. Damit hat der öffentliche Verkehr den motorisierten Individualverkehr überholt.

Zwiti: Rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung vertraut auf Wien Energie

Mit einem Umsatz von rund 1.956 Mio. EUR steht Wien Energie unter Österreichs Energiedienstleistern mit an der Spitze. Das Unternehmen versorgt rund zwei Millionen Menschen, 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie 4.500 Landwirte nicht nur in Wien, sondern auch in Niederösterreich und dem Burgenland, mit Strom, Gas und Wärme. Rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung und rund 55 Prozent der österreichischen Wirtschaftsunternehmen vertrauen auf die Dienstleistungen und die Versorgungssicherheit von Wien Energie.

Zwiti: Erdgas als Kraftstoff

Auch im Verkehrsbereich steht Wien Energie bei Umweltschutz an vorderster Stelle: Ein Teil des Fuhrparks (rund 430 Fahrzeuge) wird bis 2010 konsequent auf Erdgasantrieb umgestellt. Der Vorteil:
Erdgas-Autos emittieren deutlich weniger Schadstoffe und Klimagase als normale Kraftfahrzeuge.

Wien Energie hat mit rund 200 Fahrzeugen den größten Erdgasfuhrpark Österreichs im Einsatz. Derzeit gibt es 14 öffentliche Erdgastankstellen in Wien und mehr als 100 in Österreich. Um eine ausreichende Versorgung mit dem Treibstoff CNG (Compressed Natural Gas) garantieren zu können, forciert Wien Energie gemeinsam mit Partnern einen raschen Ausbau von Erdgas-Tankstellen. Bis 2010 soll es in Wien 24 Standorte geben. In Summe werden rund 9 Mio. EUR in dieses Vorhaben investiert.

Zwiti: Plus bei Stromerlösen

Der Energiebereich war augrund eines äußerst milden Winters gekennzeichnet durch Preisrückgänge an den internationalen Strombörsen. Bei den Stromerlösen konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 6,7 Prozent auf 1.281,8 Mio. EUR verzeichnet werden. Während die Erlöse aus der Stromerzeugung aufgrund des Vollbetriebs des Wald-Biomassekraftwerks leicht anstiegen, erhöhten sich die Vertriebserlöse durch die Preisanpassungen, die aufgrund höherer Bezugspreise notwendig wurden, signifikant. Im Gas- und Wärmebereich wirkte sich die überdurchschnittlich warme Witterung des Berichtsjahres negativ auf die Absatzentwicklung aus. Die Gaserlöse gingen aufgrund dieses Einflussfaktors um 16,3 Prozent auf 290,1 Mio. EUR zurück, die Wärmeerlöse um 10,3 Prozent auf 384,1 Mio. EUR.

Zwiti: Bestattung Wien: mehr Service und neues Geschäftsfeld

Die Bestattung Wien erreichte mit 17.630 Bestattungsleistungen 2007 einen Marktanteil von rund 94,6 Prozent. Ein weiterer Ausbau des Serviceangebots der Bestattung ist eine 20-seitige Broschüre, die Schritt für Schritt erklärt, was nach einem Todesfall zu tun ist. Der Ratgeber kann in einer Wien- bzw. Österreich-Version gratis unter 0800 555 800 oder unter www.bestattungwien.at/ratgeber bestellt werden.

Mit der Integration der Friedhöfe per 1.1.2008 kam ein bedeutendes Geschäftsfeld zum Konzern. Die Friedhöfe Wien GmbH betreut rund 540.000 Grabstellen auf 46 Friedhöfen in Wien mit mehr als 400 Mitarbeitern. Damit wurden die Friedhofs- und Bestattungsservices in einer Hand bei den Wiener Stadtwerken gebündelt.

Diesen Text gibt es auch zum Download unter www.vipress.at

Die Online-Ausgabe des Wiener Stadtwerke-Geschäftsberichts 2007 unter: www.geschaeftsbericht2007.wienerstadtwerke.at

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
Mag. Robert Hierhold
Telefon: (0)1 531 23-73973
robert.hierhold@wienerstadtwerke.at
Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at
www.wienerstadtwerke.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP0003