• 15.05.2008, 11:00:00
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Wiener Stadtwerke 2007: Großinvestitionen für den Lebens- und Wirtschaftsraum Wien

Investitionen von 827 Mio. EUR in Öffis und saubere Energie

Wien (OTS) - Der Wiener Stadtwerke-Konzern mit seinen
Gesellschaften Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG
Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagementgesellschaft erwirtschaftete
im Geschäftsjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 2,4 Mrd. EUR und damit
um 19 Mio. bzw. 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die wichtigste
Umsatzkomponente bildet mit 1,956 Mio. EUR der Energiebereich. 2007
wurde mit 50 Mio. Euro der beste Jahresüberschuss der
Konzerngeschichte seit der Ausgliederung 1999 erreicht.

Zwiti: Rekordwert bei Investitionen

Im Jahr 2007 wurden vom Wiener Stadtwerke-Konzern 827 Mio. EUR in
Sachanlagen investiert, das sind um 83 Mio. EUR bzw. um 11,1 Prozent
mehr als im Vorjahr (2006: 744,0 Mio. EUR). Nach dem Jahr 2006 wurde
damit 2007 wieder ein neuer Rekordwert erzielt. Mit diesen
Investitionen stellt sich der Konzern als beachtlicher Job-Generator
dar, der bei vielen Zulieferfirmen zehntausende Arbeitsplätze
sichert.

Im Verkehrsbereich stand die Verlängerung der Linie U2 im Vordergrund
des Investitionsgeschehens. Mit der Fertigstellung des Bauabschnitts
bis zum Ernst-Happel-Stadion (Eröffnung am 10. Mai 2008) ist die
optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz während der
Fußball-Europameisterschaft 2008 gewährleistet. Daneben wurden
Finanzmittel vor allem in den Fuhrpark zur Anschaffung von
Niederflurfahrzeugen investiert.

Das größte Investitionsprojekt von Wien Energie stellt die von einer
Effizienzsteigerung getriebene Erneuerung des Blocks 1/2 des
Kraftwerks Simmering dar. Beginnend mit April 2007 werden rund 300
Mio. EUR investiert, die Fertigstellung ist für Winter 2008/2009
geplant. Weitere Investitionsschwerpunkte liegen in der Erweiterung
und Erhaltung der Netze.

Zwiti: U-Bahn-Anbindung zum Flugfeld Aspern und nach Rothneusiedl

Bis 2019 fährt die U-Bahn auch in siedlungsstarke Gebiete sowie
Stadtentwicklungsgebiete im Norden und Süden Wiens. Die U2 wird im
Norden bis zum Flugfeld Aspern, im Süden bis zur Gudrunstraße
verlängert. Die U1 wird im Süden bis nach Rothneusiedl erweitert. Für
diese vierte Ausbaustufe des U-Bahn-Ausbaus in Wien werden insgesamt
1,85 Mrd. Euro investiert.

Zwiti: Öffis auf der Überholspur - 35 Prozent Marktanteil

Im Geschäftsjahr 2007 wurden im Linienverkehr (Verbundtarif) 793
Millionen Fahrgäste befördert. Das sind 2,7 Prozent mehr gegenüber
2006. Täglich nutzen mehr als zwei Millionen Menschen die Wiener
Linien. Mit 334.500 Jahresnetzkarten, um 12.300 mehr als im Vorjahr,
wurde das beste Ergebnis seit Bestehen der Wiener Linien erzielt. Der
ÖPNV-Anteil in Wien ist 2006 erstmals seit 2001 wieder um 1 Prozent
gestiegen. Er liegt jetzt beim Höchstwert von 35 Prozent. Seit 1993
konnte der Marktanteil der Öffis um insgesamt 6 Prozent von 29 auf 35
gesteigert werden. Damit hat der öffentliche Verkehr den
motorisierten Individualverkehr überholt.

Zwiti: Rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung vertraut auf
Wien Energie

Mit einem Umsatz von rund 1.956 Mio. EUR steht Wien Energie unter
Österreichs Energiedienstleistern mit an der Spitze. Das Unternehmen
versorgt rund zwei Millionen Menschen, 230.000 Gewerbeanlagen,
industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie 4.500 Landwirte
nicht nur in Wien, sondern auch in Niederösterreich und dem
Burgenland, mit Strom, Gas und Wärme. Rund ein Viertel der
österreichischen Bevölkerung und rund 55 Prozent der österreichischen
Wirtschaftsunternehmen vertrauen auf die Dienstleistungen und die
Versorgungssicherheit von Wien Energie.

Zwiti: Erdgas als Kraftstoff

Auch im Verkehrsbereich steht Wien Energie bei Umweltschutz an
vorderster Stelle: Ein Teil des Fuhrparks (rund 430 Fahrzeuge) wird
bis 2010 konsequent auf Erdgasantrieb umgestellt. Der Vorteil:
Erdgas-Autos emittieren deutlich weniger Schadstoffe und Klimagase
als normale Kraftfahrzeuge.

Wien Energie hat mit rund 200 Fahrzeugen den größten Erdgasfuhrpark
Österreichs im Einsatz. Derzeit gibt es 14 öffentliche
Erdgastankstellen in Wien und mehr als 100 in Österreich. Um eine
ausreichende Versorgung mit dem Treibstoff CNG (Compressed Natural
Gas) garantieren zu können, forciert Wien Energie gemeinsam mit
Partnern einen raschen Ausbau von Erdgas-Tankstellen. Bis 2010 soll
es in Wien 24 Standorte geben. In Summe werden rund 9 Mio. EUR in
dieses Vorhaben investiert.

Zwiti: Plus bei Stromerlösen

Der Energiebereich war augrund eines äußerst milden Winters
gekennzeichnet durch Preisrückgänge an den internationalen
Strombörsen. Bei den Stromerlösen konnte im Vergleich zum Vorjahr ein
Plus von 6,7 Prozent auf 1.281,8 Mio. EUR verzeichnet werden. Während
die Erlöse aus der Stromerzeugung aufgrund des Vollbetriebs des
Wald-Biomassekraftwerks leicht anstiegen, erhöhten sich die
Vertriebserlöse durch die Preisanpassungen, die aufgrund höherer
Bezugspreise notwendig wurden, signifikant. Im Gas- und Wärmebereich
wirkte sich die überdurchschnittlich warme Witterung des
Berichtsjahres negativ auf die Absatzentwicklung aus. Die Gaserlöse
gingen aufgrund dieses Einflussfaktors um 16,3 Prozent auf 290,1 Mio.
EUR zurück, die Wärmeerlöse um 10,3 Prozent auf 384,1 Mio. EUR.

Zwiti: Bestattung Wien: mehr Service und neues Geschäftsfeld

Die Bestattung Wien erreichte mit 17.630 Bestattungsleistungen 2007
einen Marktanteil von rund 94,6 Prozent. Ein weiterer Ausbau des
Serviceangebots der Bestattung ist eine 20-seitige Broschüre, die
Schritt für Schritt erklärt, was nach einem Todesfall zu tun ist. Der
Ratgeber kann in einer Wien- bzw. Österreich-Version gratis unter
0800 555 800 oder unter www.bestattungwien.at/ratgeber bestellt
werden.

Mit der Integration der Friedhöfe per 1.1.2008 kam ein bedeutendes
Geschäftsfeld zum Konzern. Die Friedhöfe Wien GmbH betreut rund
540.000 Grabstellen auf 46 Friedhöfen in Wien mit mehr als 400
Mitarbeitern. Damit wurden die Friedhofs- und Bestattungsservices in
einer Hand bei den Wiener Stadtwerken gebündelt.

Diesen Text gibt es auch zum Download unter www.vipress.at

Die Online-Ausgabe des Wiener Stadtwerke-Geschäftsberichts 2007
unter: www.geschaeftsbericht2007.wienerstadtwerke.at

Rückfragehinweis:

Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
   Mag. Robert Hierhold
   Telefon: (0)1 531 23-73973
   [email protected]
   Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at
   www.wienerstadtwerke.at

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