Kdolsky: Österreich ist führend bei Familienleistungen -Kinderbetreuungskosten steuerlich absetzen

Wien, am 15. Mai 2008 (OTS) - Für Familienministerin Andrea
Kdolsky ist heute - der internationale Tag der Familien - ein wichtiger Anlass, die österreichischen Familienleistungen "vor den Vorhang zu holen" und die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten zu fordern.

"Österreich hat im heurigen Jahr für die Familien viele wichtige Weichenstellungen vorgenommen, damit ist unser Land wieder ein Stück familien- und kinderfreundlicher geworden. Ein nächster Schritt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbertreuungskosten sein", betonte die Familienministerin.

Zahlreiche Maßnahmen und neue Familienleistungen zeigen das Bemühen Österreichs, europaweit das Familienland Nr. 1 zu werden:

- Flexibles Kinderbetreuungsgeld in drei Varianten (436 Euro oder 624 Euro oder rd. 800 Euro je nach gewählter Bezugsdauer).

- Umstiegsmöglichkeit für Eltern, deren Kinder vor 2008 geboren wurden (Kurzvariante).

- Erhöhung der Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro auf 16.200 Euro pro Kalenderjahr.

- Rückzahlung nur jenes Betrages, der die Zuverdienstgrenze überschreitet.

- Verdreifachung der Zuverdienstgrenze beim Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld von 5.200 Euro auf 16.200 Euro.

- Wegfall der Gebühren, die im Zusammenhang mit einer Geburt stehen.

- Erhöhung der Geschwisterstaffel bei der Familienbeihilfe und der Einkommensgrenze beim Mehrkindzuschlag - das ergibt ein Mehr von 35 Millionen Euro für die Familien.

- Familienbeihilfe für arbeitsuchende Jugendliche mit geringfügigem eigenen Einkommen.

- Erhöhung der Zuverdienstgrenze für junge Menschen in Berufsausbildung auf 9.000 Euro jährlich.

- Der Bund stellt in den nächsten drei Jahren je 15 Millionen Euro für die Kinderbetreuung bereit, die Länder kofinanzieren das Vorhaben.

- Mehr Betreuung für Unter-Dreijährige.

- Besondere Förderung des Betreuungsmodelles Tagesmutter.

"Auf dieses Maßnahmenpaket können wir stolz sein. Es macht Österreich zum internationalen Vorbild in der Familienpolitik", so die Familienministerin.

Weiters merkt Familienministerin Kdolsky an, dass für sie die Menschen im Vordergrund stehen, die Familien, die einzelnen Familienmitglieder und vor allem die Kinder. "Es lohnt sich, in die Familien und damit in die Kinder zu investieren. Kinder sind die Zukunft unseres Landes", so Kdolsky. "Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, mit der sich die Institution Familie verwirklichen lässt und das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt gerückt wird".

"Familie ist, wo Kinder sind. Wir sagen klar und deutlich ein 'Ja' zu Kindern. "Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt und dafür gesorgt, dass Österreich in Zukunft noch familien- und kinderfreundlicher wird", so die Familienministerin abschließend.

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