Carl Djerassi und Klaus Albrecht Schröder sind "zwei Juden auf dem Parnass"

Einen Abend vor der Eröffnung der Paul Klee-Ausstellung "FormenSpiele" am 8. Mai 2008 in der Albertina waren Freunde und Förderer des Hauses zu einem exklusiven Abend geladen:

Wien (OTS) - Auf dem Programm stand eine szenische Lesung aus
"Vier Juden auf dem Parnass", Carl Djerassis neuestem Buch über vier außergewöhnliche Intellektuelle des 20. Jahrhunderts - Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Gershom Scholem und Arnold Schönberg. In "Paul Klee und ein Engel", von Isabella Gregor aus Djerassis Buch zusammengestellt, spielte der Autor selbst den Hauptprotagonisten Walter Benjamin. Klaus Albrecht Schröders Auftritt als Arnold Schönberg sei, so erzählt Djerassi alias Benjamin augenzwinkernd vorweg, "einer gelungenen Erpressung des Hausherrn durch den Autor zu verdanken ". Gideon Singer und Johannes Terne brillieren als Gershom Scholem und Theodor W. Adorno. Die rund 200 Gäste folgten angeregt und immer wieder schmunzelnd den Dialogen der Protagonisten über Engel und Anagramme, über Klee als "Rekord-Inspirationsquelle für die Musik" und über die Bedeutung des "Angelus Novus", jenes Werk von Paul Klee, das die Figuren in Djerassis Buch verband: Es war ab 1921 im Besitz Benjamins, der an ihm die Thesen über den Begriff der Geschichte illustrierte, und ging nach Benjamins Tod an Adorno, später an Scholem und schließlich 1986 an das Hebrew Museum in Jerusalem.

Unter den geladenen Gästen des besonderen Abends, der anlässlich der Ausstellung "FormenSpiele" und der Schenkung von 65 Klee-Werken aus der Sammlung von Carl Djerassi an die Albertina gestaltet wurde, waren Lotte Tobisch, Ivonne Weiler, Silvia Eisenburger, Gabi und Georg Spiegelfeld, Georg Springer, Graf Trapp und viele andere.

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