- 08.05.2008, 11:51:34
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A1 zeigt erstmals I-HSPA und LTE live
Wien (OTS) - A1 präsentiert mit Nokia Siemens Networks zwei
Zukunftstechnologien. Erstmals weltweit zeigt A1 gemeinsam mit Nokia
Siemens Networks den schnellsten I-HSPA end-to-end Datencall live
über ein mobiles Endgerät - mit einer Übertragungsrate von bis zu
10,1 Mbit/s. Die verwendete Architektur entspricht schon weitgehend
jener von LTE (Long Term Evolution), die zukünftig Datenraten von bis
zu 173 Mbit/s ermöglichen wird. LTE hat am 8. Mai 2008 seine
Live-Premiere in Österreich. Mit der Praxisevaluierung der neuen
technologischen Möglichkeiten trifft A1 frühzeitig die nötigen
Vorbereitungen, um den Wachstumskurs bei mobilem Breitband
fortzusetzen und dem Kundenbedürfnis nach höheren Bandbreiten zu
entsprechen.
Österreich hat bei mobilem Breitband eine Vorreiterrolle in Europa
übernommen. Insgesamt gibt es bereits deutlich mehr als 600.000
mobile Breitbandanschlüsse in Österreich. A1 hält derzeit mit etwas
über 300.000 Teilnehmern einen Anteil, der über dem Gesamtmarktanteil
liegt. Von 2006 auf 2007 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt und
die Wachstumskurve zeigt weiterhin stark nach oben. "Diese
Erfolgszahlen beweisen, dass A1 auf die richtige Strategie gesetzt
hat. Einerseits haben wir frühzeitig klare Preismodelle eingeführt,
andererseits haben wir immer schon sehr früh - oft als erster
Betreiber weltweit - auf neue Übertragungstechnologien gesetzt und
durch eine intelligente Kombination der einzelnen Technologien eine
Flächendeckung für mobiles Breitband von 99 % der Bevölkerung
erreicht", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing,
Vertrieb und Customer Services, mobilkom austria und Vorstand
Marketing und Vertrieb, Telekom Austria TA. "Mit der weltweit ersten
Live-Trial-Präsentation von I-HSPA und der ersten LTE Demo in
Österreich untermauern wir unseren Anspruch, weiterhin führend an der
Gestaltung der mobilen Zukunft mitzuwirken."
Netzausbau mit besserer Kostenstruktur
Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und CEO Telekom
Austria Group ergänzt: "Diese neuen Technologien werden für die
Anwender noch höhere Übertragungsraten bieten, mit denen sie
breitbandigere multimediale Dienste bei weiter verkürzten
Latenzzeiten nutzen können. Für uns als Netzbetreiber bieten sie mit
einer deutlich flacheren Architektur die Möglichkeit, den weiteren
Ausbau unseres Netzes bei vergleichsweise geringeren Investments
voranzutreiben." Die Evolution von GPRS über UMTS und HSPA bis zu LTE
ist damit eine konsequente Weiterführung der komplementären
Netzstrategie von A1.
Zukunft zum Angreifen
Nokia Siemens Networks ist als Anbieter von mobilen Netzwerklösungen
internationaler Vorreiter im Bereich von Flat Architecture Networks
und damit der richtige Partner für ein Projekt, beide
Zukunftstechnologien erstmals live zu zeigen. Dietmar Appeltauer,
Head of Central Eastern Europe, Nokia Siemens Networks, schildert das
Projekt mit A1: "NSN war maßgeblich an der Definition der 3GPP (3rd
Generation Partnership Programme = LTE) Standards beteiligt und unser
Entwicklungsteam arbeitet sehr intensiv an deren Umsetzung. A1 hat
als Netzbetreiber immer schon technologisches Leadership gelebt.
Deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir hier und heute
gemeinsam die Zukunft spürbar machen können." Dan Warren, der
technische Direktor der GSMA (GSM Association) ergänzt: "Durch die
Implementierung von standardisierten Technologien und Services, die
in allen Netzen weltweit genutzt werden können, hat die
Mobilfunkindustrie beispiellose Economies of Scale erreicht. Nur so
konnten die niedrigen Kosten für Endgeräte, Infrastruktur und
Services erreicht werden. Davon profitieren einerseits die Kunden und
andererseits die gesamte Industrie."
Höhere Bandbreiten - effizientere Ressourcenausnutzung
I-HSPA ist eine Weiterentwicklung von HSPA und kann durch einen
Upgrade von Infrastrukturkomponenten in ein bestehendes Netzwerk
eingeführt werden. Zukünftig werden damit für Endanwender auch
Übertragungsraten von mehr als 10,1 Mbit/s möglich sein. Zusätzlich
werden die Latenzzeiten noch einmal weiter verkürzt. Architektonisch
entspricht I-HSPA aber schon dem Modell von LTE bzw. der System
Architecture Evolution, bei dem die Ausnutzung des Frequenzbandes und
die Latenzzeiten nochmals optimiert werden. Für die angedachte
Ausbaustufe sollen 173 Mbit/s im Downlink möglich sein.
Rückfragehinweis:
Mag. Werner Reiter, Pressesprecher mobilkom austria
Tel: +43 664 331 2720, E-Mail: [email protected]
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