VP-Kenesei: Tarn- und Täuschungsmanöver um Grundstückskauf in Essling

Mehr als ein Drittel der 112 Hektar landwirtschaftlicher Fläche soll Bauland werden

Wien (VP-Klub) - Ein "Tarn- und Täuschungsmanöver" um einen Grundstückskauf in Essling sieht VP-Gemeinderat Günter Kenesei. "Erklärte Frau Stadträtin Sima in der Kronenzeitung am 2. November noch, 100 Hektar seien notwendig, da es sonst Probleme mit der Anlieferung gesunder Lebensmittel an Spitäler und Kindergärten gäbe, so sind es am 22. April - ebenfalls in der Kronenzeitung - nur mehr 70 Hektar, die für den Anbau reichen müssen."

Am 21. April war im Wohnbauausschuss der Ankauf von 112 Hektar durch die Stadt Wien beschlossen worden. "Ich frage mich, was mit den anderen 40 Hektar passiert", so Kenesei und ortet eine Täuschung der Öffentlichkeit: "In einem internen Papier lese ich, dass 40 Hektar bereits als Bauhoffnungsland ausgewiesen werden und nach Abzug der Summe für den Ankauf einen Gewinn von geschätzten 25 Millionen Euro bringen sollen. Leider passiert in Wien nichts Gutes ohne schlimme Hintergedanken: die Frage ist jetzt nur, welche Kindergärten oder welche Spitäler in Zukunft auf Wiener Landwirtschaftliche Produkte verzichten müssen", so Kenesei.

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