Cerwenka: Wichtige Weiterentwicklungen im österreichischen Bildungswesen

Qualitätsoffensive in den Schulen und verstärkte Sprachförderung

St. Pölten, (SPI) - "Die gestern im Ministerrat auf Initiative von Bildungsministerin Claudia Schmied beschlossene Novelle zum Schulorganisationsgesetz bringt eine Qualitätsoffensive für das österreichische Schul- und Bildungssystem. Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 wurde gesetzlich festgeschrieben, weiters werden die bis zum Ende dieses Schuljahres befristeten Sprachförderkurse für außerordentliche SchülerInnen in der Volksschule fortgeführt und zusätzlich auf die Hauptschule und die Polytechnische Schule ausgeweitet. Das Schulfach ‚Geschichte und Sozialkunde’ wird in der achten Schulstufe in ‚Geschichte und politische Bildung’ geändert, womit auch im Schulsystem auf die Senkung des Wahlalters reagiert wird. Besonders hervorzuheben sind auch die Verbesserungen im Bereich der Gruppenteilungen und damit des Unterrichts in Kleingruppen, wie in Deutsch und Mathematik", zeigt sich der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Klubobmann LAbg. Helmut Cerwenka, sehr zufrieden über die getroffenen Beschlüsse.****

Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl ist zentraler Bestandteil der Strategie für modernen, qualitätsorientierten und individualisierten Unterricht und setzt einen wirklichen Meilenstein. Auch für die Unterstufe der AHS wird die bisherige Klassenschülerhöchstzahl von 30 auf 25 gesenkt, die bisherige Überschreitungsmöglichkeit von 20 Prozent bleibt weiterhin bestehen. "Das ist aufgrund der oft baulichen Gegebenheiten notwendig, um jedem AHS-reifen Kind auch einen AHS-Platz zu ermöglichen. Der vielerorts vorhandene Platzmangel bedingt aber auch eine Ausbauoffensive an den bestehenden AHS-Standorten bzw. es gilt, weitere Neubauten von Höheren Schulen ins Auge zu fassen", so Cerwenka.

"Die Qualitätsoffensive im Bildungswesen muss fortgesetzt werden. Die Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems wurden ja in den vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern massiv ausgedünnt. Der Abbau von Förderunterrichtsstunden und Freigegenständen muss zurückgenommen werden. Das Angebot an ganztägigen Betreuungsplätzen an Schulen muss ebenso ausgeweitet werden wie spezielle Integrationsmodelle. Ebenso bedürfen die zunehmende ‚Nachhilfeproblematik’ und die steigenden Zusatzkosten für die Eltern einer Lösung. Bereits 100 Millionen Euro an Nachhilfekosten belasten jährlich die Haushaltsbudgets. Auch hier muss es Entlastungen geben", so Cerwenka.
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