- 08.05.2008, 10:08:21
- /
- OTS0104 OTW0104
Cerwenka: Wichtige Weiterentwicklungen im österreichischen Bildungswesen
Qualitätsoffensive in den Schulen und verstärkte Sprachförderung
St. Pölten, (SPI) - "Die gestern im Ministerrat auf Initiative von
Bildungsministerin Claudia Schmied beschlossene Novelle zum
Schulorganisationsgesetz bringt eine Qualitätsoffensive für das
österreichische Schul- und Bildungssystem. Die Senkung der
Klassenschülerhöchstzahl auf 25 wurde gesetzlich festgeschrieben,
weiters werden die bis zum Ende dieses Schuljahres befristeten
Sprachförderkurse für außerordentliche SchülerInnen in der
Volksschule fortgeführt und zusätzlich auf die Hauptschule und die
Polytechnische Schule ausgeweitet. Das Schulfach ‚Geschichte und
Sozialkunde’ wird in der achten Schulstufe in ‚Geschichte und
politische Bildung’ geändert, womit auch im Schulsystem auf die
Senkung des Wahlalters reagiert wird. Besonders hervorzuheben sind
auch die Verbesserungen im Bereich der Gruppenteilungen und damit des
Unterrichts in Kleingruppen, wie in Deutsch und Mathematik", zeigt
sich der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Klubobmann LAbg.
Helmut Cerwenka, sehr zufrieden über die getroffenen Beschlüsse.****
Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl ist zentraler Bestandteil
der Strategie für modernen, qualitätsorientierten und
individualisierten Unterricht und setzt einen wirklichen Meilenstein.
Auch für die Unterstufe der AHS wird die bisherige
Klassenschülerhöchstzahl von 30 auf 25 gesenkt, die bisherige
Überschreitungsmöglichkeit von 20 Prozent bleibt weiterhin bestehen.
"Das ist aufgrund der oft baulichen Gegebenheiten notwendig, um jedem
AHS-reifen Kind auch einen AHS-Platz zu ermöglichen. Der vielerorts
vorhandene Platzmangel bedingt aber auch eine Ausbauoffensive an den
bestehenden AHS-Standorten bzw. es gilt, weitere Neubauten von
Höheren Schulen ins Auge zu fassen", so Cerwenka.
"Die Qualitätsoffensive im Bildungswesen muss fortgesetzt werden. Die
Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems wurden ja in den
vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern massiv ausgedünnt. Der
Abbau von Förderunterrichtsstunden und Freigegenständen muss
zurückgenommen werden. Das Angebot an ganztägigen Betreuungsplätzen
an Schulen muss ebenso ausgeweitet werden wie spezielle
Integrationsmodelle. Ebenso bedürfen die zunehmende
‚Nachhilfeproblematik’ und die steigenden Zusatzkosten für die Eltern
einer Lösung. Bereits 100 Millionen Euro an Nachhilfekosten belasten
jährlich die Haushaltsbudgets. Auch hier muss es Entlastungen geben",
so Cerwenka.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis:
SPÖ-NÖ-Landtagsklub Mag. Andreas Fiala Pressesprecher Tel: 02742/9005 DW 12794 Mobil: 0664 20 17 137 mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN






