- 08.05.2008, 08:27:20
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euro adhoc: Marseille-Kliniken AG / Quartals- und Halbjahresbilanz / - Umsatzanstieg nach drei Quartalen um 5,7 % auf 170,6 Mio. - Ergebnis je Aktie steigt von 0,26 Euro auf 0,86 Euro - Sanierung des Bereiches Reha abgeschlossen (D)
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08.05.2008
Ad hoc Mitteilung nach § 15 WpHG
Berlin, 8. Mai 2008. Die Marseille-Kliniken AG (Prime Standard, ISIN DE
0007783003, MKA) hat den operativen Umsatz in den ersten drei Quartalen des
Geschäftsjahres 2007/08 um 5,7% auf 170,6 Mio. Euro weiter ausbauen können
(Vorjahr 161,4 Mio. Euro). Das EBIT verbesserte sich von 10,2 Mio. Euro auf
12,6 Mio. Euro. Das EBITDAR baute sich von 44,7 Mio. Euro auf 51,0 Mio. Euro
aus. Der unbereinigte Jahresüberschuss erhöhte sich von 3,1 Mio. Euro auf jetzt
10,4 Mio. Euro. Für das Ergebnis pro Aktie entspricht dieses 0,86 Euro nach
0,26 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das bilanzierte Eigenkapital
beträgt 82,2 Mio. Euro (Vorjahr: 66,3 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote konnte
damit noch einmal ausgebaut werden und beträgt jetzt 32,6%. Die
Nettoverschuldung konnte aufgrund der letzten Sale-and-lease-back-Transaktion
von 111,6 Mio. Euro im Vorjahresvergleich auf aktuell 69,8 Mio. Euro reduziert
werden.
Das um Anlaufverluste von Pflege- und Stillstandskosten von
Rehabilitationseinrichtungen bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG ging von 9,2 Mio. Euro auf jetzt 7,4 Mio. Euro zurück. Während die Rehabilitation ihr Ergebnis von -1,1 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro deutlich verbessern konnte, sank das Ergebnis im Bereich Pflege von 10,3 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie nach DVFA/SG erreichte daher 0,60 Euro nach 0,75 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDAR lag zum Ende der
Berichtsperiode bei 45,9 Mio. Euro nach 49,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das
bereinigte EBIT reduzierte sich von 16,7 Mio. Euro auf nun 12,5 Mio. Euro. Die
Auslastungsquote im Gesamtkonzern konnte von 89,9% auf 92,5% ausgebaut werden.
Das Kernsegment Pflege, in dem Marseille-Kliniken 86% der Gesamtbettenkapazität
des Konzerns vorhält, konnte im Umsatz weiterhin zulegen. Mit 132,7 Mio. Euro
erzielte Marseille-Kliniken in diesem Segment im Berichtszeitraum ein
Umsatzwachstum von 8,9 Mio. Euro bezogen auf 123,8 Mio. Euro Umsatz in der
Vorjahresperiode. Mit einer Entwicklung von 92,8% im Vorjahr auf jetzt 93,4%
konnte die Auslastung weiter verbessert werden. Das Ergebnis nach DVFA/SG
reduzierte sich von 10,3 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro. Verantwortlich hierfür
waren im Wesentlichen hohe nicht bereinigte Einmalaufwendungen in ein
deutschlandweit führendes Qualitätsmanagementsystem, die entsprechende
Aufwendungen verursachten, und die damit verbundenen Roll-out-Kosten für die
flächendeckende Einführung von eLearning. Weiterhin belasteten gestiegene Energiekosten, höhere Werbeaufwendungen sowie vorgezogene Instandhaltungskosten.
Im Bereich Rehabilitation hat sich die positive Entwicklung im 3. Quartal
fortgesetzt. Das Segment hat den Turnaround vollzogen und belastet das
Konzernergebnis operativ in diesem Geschäftsjahr nicht mehr. So konnte die
Auslastung in diesem Segment von 76,8% im Vorjahr auf 89,2% mit 1.283 Betten
deutlich ausgebaut werden. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum in der
Rehabilitation mit 37,9 Mio. Euro bei gesunkenen Kapazitäten um 0,3 Mio. Euro
über dem Vorjahreswert von 37,6 Mio. Euro. Beim Ergebnis nach DVFA/SG konnte
mit 0,8 Mio. Euro wieder ein positiver Beitrag verbucht werden, nachdem der
Wert im Vorjahr noch bei -1,1 Mio. Euro lag. Gestützt auf die erfolgreiche
Sanierung der Sparte, beabsichtigt das Unternehmen unverändert die
Rehabilitation durch einen Verkauf der operativen Betriebe abzugeben, sobald
sich die Verunsicherungen auf den Finanzmärkten gelegt haben.
Im laufenden Geschäftsjahr konnte die Bettenanzahl auf insgesamt 8.899 Betten
(+134) ausgebaut werden. Weitere 4 Standorte mit 600 Betten befinden sich in
der Bauphase und auch in der Entwicklung des Betreuten Wohnens werden weitere
Bettenkapazitäten im Segment Pflege entstehen. Zum Erwerb von operativen
Betriebsgesellschaften für weitere 3.000 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen
wurden in diesem Zusammenhang bereits Standorte in sieben ostdeutschen Städten
gesichert, die in den nächsten Geschäftsjahren sukzessive im Betrieb übernommen
werden.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/2008 korrigiert das Unternehmen seine
Umsatzprognose um 7,0 Mio. Euro auf 233,0 Mio. Euro. Der Hauptgrund hierfür ist
die verzögerte Belegung von Expansionseinrichtungen im Bereich Pflege. Die
Prognose für das EBIT mit 24,0 Mio. Euro und das Ergebnis nach Steuern mit 18,0
Mio. Euro bleiben dagegen unverändert bestehen. Das Ergebnis pro Aktie wird
sich damit auf 1,48 Euro/Aktie gegenüber 0,75 Euro/Aktie im Vorjahr erhöhen.
Ende der Ad hoc Mitteilung
Rückfragehinweis:
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Marseille-Kliniken AG Axel Hölzer CEO Alte Jakobstraße 79/80 10709 Berlin Tel.: 030 / 246 32-400 Fax: 030 / 246 32-401 www.marseille-kliniken.com Hillermann Consulting Christian Hillermann Investor Relations für die Marseille-Kliniken AG Poststraße 14/16 20354 Hamburg Tel.: 040 / 320 279 10 Fax: 040 / 320 279 114
Ende der Mitteilung euro adhoc
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