Plassnik: "Kraft des Dialogs für Tibet nutzen"

Außenministerin zur ersten Runde direkter Gespräche zwischen Peking und Vertretern des Dalai Lama

Wien (OTS) - "Die Forderung der internationalen
Staatengemeinschaft nach Aufnahme eines substanziellen und konstruktiven Dialogs mit dem Dalai Lama hat Gehör gefunden", erklärte Außenministerin Plassnik heute zu den ersten direkten Gesprächen zwischen Vertretern Pekings und des Dalai Lama in Shenzhen.

Plassnik: "Dieser Dialog darf kein Selbstzweck sein. Wir erwarten, dass diesem ersten Schritt bald weitere folgen. Es sollte jetzt ein Prozess in Gang kommen, der auch zu substanziellen Fortschritten führt. Ziel muss dabei sein, nicht nur eine stabile Entwicklung Tibets zu ermöglichen, sondern den Tibetern auch nachhaltig die Möglichkeiten einzuräumen, ihre Identität innerhalb des chinesischen Staatsverbandes voll leben zu können."

"Menschenrechte sind universell, sie gelten auch in China. Dazu gehören der Respekt von Meinungs- und Versammlungsfreiheit ebenso wie kulturelle Rechte und Religionsfreiheit. Gewalt wird das Problem nicht lösen. Die Kraft des Dialogs muss auch für Tibet genutzt werden", unterstrich die Außenministerin abschließend.

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