Volkshilfe Benefizabend mit Margit Fischer bringt Euro 35.000

Mit der vierten Nacht gegen Armut wurde gestern Abend im Wiener Rathaus Geld für die Unterstützung von Menschen in Not in Österreich gesammelt.

Wien (OTS) - Die Volkshilfe lud bereits zum vierten Mal zur Benefizveranstaltung mit Margit Fischer in den Festsaal des Wiener Rathauses. Zahlreiche Prominente stellten sich in den Dienst der guten Sache, viele Wirtschaftsunternehmen unterstützen durch Spenden die Volkshilfe Kampagne "Armut tut weh".

Margit Fischer nahm in einer Talkrunde mit Volkshilfe Präsident Josef Weidenholzer, Elfriede Hammerl und Thomas Maurer Bezug auf den aktuellen TV-Spot der Volkshilfe und meinte: "Armut ist in Österreich oft unsichtbar, aber es gibt sie. Armut ist oft leise, weil die Betroffenen sich schämen für ihre Situation. Und Armut tut weh, das zeigen die vielen berührenden Briefe, die ich bekomme. Daher sage ich, wir müssen alle etwas tun, wir müssen Solidarität zeigen und den Menschen helfen."

"Auch in einem reichen Land wie Österreich gibt es Menschen, die verzweifelt sind, weil sie ihre Miete nicht bezahlen können. Die mit ihren Kindern im Winter in eiskalten Wohnungen sitzen, weil Gas und Strom abgedreht sind. Und die täglich Ausgrenzung und Vereinsamung erleben, weil ohne Geld keine Teilnahme an einem sozialen Leben möglich ist - mit diesem Spendenergebnis können wir wieder vielen Menschen helfen. Herzlichen Dank an alle Firmen und Institutionen, die mit ihren Beiträgen dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.", so der Präsident der Volkshilfe Österreich, Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer.

Stadträtin Sonja Wehsely unterstrich in ihren Begrüßungsworten die Bedeutung, die der Kampf gegen Armut hat und würdigte das Engagement der Volkshilfe in sozialen Fragen, die "auf das Thema Armut in Österreich fest den Finger legt."

Arabella Kiesbauer moderierte die Benefizgala souverän und mit spürbarem Engagement, beim Auftritt von Michael Heltau konnte man trotz 800 BesucherInnen eine Stecknadel fallen hören, so sehr faszinierte der Doyen des Burgtheaters mit seinem Pianisten Otmar Binder sein Publikum. Die Swinging Leaders spielten nach ihrem Motto "gratis, aber nicht umsonst" groß auf.

Auch Magic Christian stellte sein großartiges Können in den Dienst der guten Sache und konnte durch seinen Einsatz an den Tischen von REWE und BAWAG das Spendenergebnis noch erhöhen. Vor allem den Tisch der Leading Ladies von Uschi Fellner begeisterte der Showmann nachhaltig.

Wie schon in den vergangenen Jahren folgten zahlreiche Gäste der Einladung von Margit Fischer und der Volkshilfe zur Benefiz-Gala: die Minister Maria Berger und Erwin Buchinger, Staatssekretär Christoph Matznetter, ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer, Wilhem Haberzettel, Rudolf Kaske, Theresia Haidlmayr, Rudolf Sarközi, Hari Stojka, Ali Rahimi, Jörg Ruminak, Kristina Sprenger, Sascha Wussow, Barbara Wussow, Albert Fortell, Caroline Vasicek, Martin Radjaby, Elke Lichtenegger (Ö3), Uschi Fellner (mit Leading Ladies), Franz Klammer, Adi Hirschal, Nina Blum, Christa Kummer, Carolyn Aigner, Marika Lichter, Christian Ludwig Attersee und Ingrid Brugger, Andrea Buday, Gerlinde Zehetner, Birgit Sarata, Hans Staud, Oliver Voigt, Barbara Stöckl, Doris Kiefhaber, Petra Wrabetz und viele andere.

Aus der Wirtschaft unterstrichen so prominente Namen wie der Vorstandsvorsitzende von REWE Frank Hensel, der CEO der BAWAG Dave Roberts, Herbert Koch von kika, Karl Pulz von TEERAG ASDAG, Karl Javurek von der gewista und viele andere ihr Engagement gegen Armut in Österreich.
Die Firma partylite, der größte Direktvertrieb für Kerzen und Accessoires in Österreich, sorgte wieder für begehrte Damenspenden und stellte sich mit einem Scheck über Euro 9.500 ein, der von Geschäftsführerin Gabriele Filip an Kampagnen-Schirmfrau Margit Fischer übergeben wurde.

Der Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger, konnte am Ende der Gala das Spendenergebnis von Euro 35.000 verkünden und wies auf die Bilanz der Aktion seit 2004 hin, "denn wir konnten bisher Euro 400.000 für die Bekämpfung der Armut im Inland aufbringen und schon fast 2 000 Kindern direkt helfen."

Die Kampagne "armut tut weh." wird von der Wiener Städtischen, gewista, Österreich und Bank Austria unterstützt.

Als Unterstützer des Benefizabends treten BAWAG, REWE, NOVOMATIC, TEERAG-ASDAG, Österreichische Nationalbank, kika, der Mann, FSG, Samariterbund, Sozial Global,
Österreichische Apothekerkammer und partylite auf.

Weitere 50 Firmen und Institutionen unterstützen den Benefizabend mit ihrem Tischkauf.

Spendenkonto:
armut tut weh
PSK 90 175 000 BLZ 60000

weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=200805&e=20080505_v&a=event

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Erwin Berger, MAS, Tel.: 0676 83 402 215,
Pressesprecher Volkshilfe Österreich
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