Katholische Jungschar trauert um Josef Petrik

Wien (OTS) - Die Katholische Jungschar ist vom Tod Josef Petriks tief getroffen, welcher unerwartet an diesem Wochenende eingetreten ist. "Mit Josef Petrik verliert die Katholische Jungschar eine wichtige Person, die Bausteine gelegt hat für das was uns als Organisation heute ausmacht", so Stefan C. Leitner, Bundesvorsitzender der Katholischen Jungschar, zum Ableben von Josef Petrik.

1953 wurde Josef Petrik zum Sekretär der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Wien bestellt, bereits ein Jahr später wechselte er in die Zentralführung der KJSÖ. Als Zentralsekretär der Bubenjungschar von 1954 bis 1957 hatte er wesentlichen Anteil am rasanten Aufbau der kirchlichen Kinderorganisation. In seine Zeit fällt auch der Anfang der "Dreikönigsaktion" - dem Hilfswerk der KJSÖ. Unzählige Artikel und Behelfe künden auch heute noch von seiner pädagogischen Kompetenz und seinen organisatorischen Fähigkeiten.

Josefs Heimatpfarre war Neufünfhaus in Wien 15, wo er in der Jugendarbeit tätig war. Er stammte aus einfachsten Verhältnissen, absolvierte zielstrebig sein Studium, und sein offener Umgang mit Kindern und seine pädagogischen Fähigkeiten wurden bald erkannt.

In der Jungschar lernte Josef Petrik auch seine spätere Frau, Eva kennen mit der er vier gemeinsame Kinder hatte. Eva, selbst sehr aktiv in der Katholischen Jungschar, sei es als Diözesanführerin der Mädchenjungschar in der der Erzdiözese Wien oder als Zentralführerin der Mädchenjungschar und Josef bildeten ein bewundernswertes, energiegeladenes Paar voller Ideen und Visionen. Gemeinsam haben sie für die Katholische Jungschar Großes geleistet.

Auch nach seiner aktiven Zeit in der Katholischen Jungschar war Josef Petrik stets um einen guten Kontakt zu den Leitungsgremien der Katholischen Jungschar bemüht. Immer wieder gab es Räume für Erfahrungsaustausch und Diskussion; so auch im Ehemaligenteam der Katholischen Jungschar Österreichs, dem Josef Petrik angehörte.

Die Art und Weise wie Josef Petrik sich für die Katholische Kirche und ihr Wirken in die Gesellschaft eingesetzt hat, kann vorbildhaft sein für viele Menschen die sich ehrenamtlich engagieren.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen FreundInnen und den vielen WegbegleiterInnen.

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