DVB-T: Am 5. Mai 2008 werden weitere Regionen in fünf Bundesländern digital

In Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol werden insgesamt 18 Sender auf ausschließlich digitalen Empfang umgestellt

Wien (OTS) - Am 5. Mai 2008 werden weitere Regionen in Ober- und Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol digital. Ab diesem Tag wird von 18 weiteren Sendeanlagen nur noch digital gesendet. Um ORF 1, ORF 2 und ATV weiterhin über Antenne empfangen zu können, muss ab 5. Mai ein DVB-T Endgerät in Betrieb genommen werden. Wer auf digitalen Empfang umrüsten muss, erkennt den Handlungsbedarf am im TV-Bild eingeblendeten DVB-T Laufband.

Umstellen in Oberösterreich

Die Sendeanlagen Schärding und Tröschberg/Steyr sowie Gmunden/Grünberg und Ziehberg/Kirchdorf übertragen noch bis 5. Mai sowohl digital als auch analog. Ab dann kann von diesen Sendern nur noch via DVB-T empfangen werden. Die Sender Ameisberg, Engelhartszell und Oberkappel werden am 5. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt.

Digitalisierung in Niederösterreich, im Burgenland und der Steiermark

Die Sendeanlage Stradnerkogel versorgt Bad Gleichenberg und Umgebung sowie Teile des südlichen Burgenlands. Deutschlandsberg und Umgebung erhält TV Signale von dem Sender Demmerkogel. Die Anlage Sonnwendstein überträgt in der Steiermark im oberen Mürztal und in Niederösterreich in das Steinfeld und Teile der Buckligen Welt. Noch bis 5. Mai übertragen diese drei Sender sowohl digital als auch analog. Ab dann ist von dort nur noch digitaler Empfang möglich.

Der Sender Klöch wird ab 5. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Wer bereits digital vom Sender Hauser Kaibling empfängt, sollte außerdem darauf achten, dass ab 5. Mai Kanal 34 am DVB-T Endgerät eingestellt ist.

Salzburg: Umsteigen auf DVB-T

In Salzburg kann von den Anlagen Luxkogel und Großeck noch bis 5. Mai sowohl digital als auch analog empfangen werden. Danach heißt es umsteigen auf DVB-T in großen Teilen des Gasteinertals, Teilen von Schwarzach und St. Johann sowie Lend und Taxenbach bzw. großen Teilen des Lungaus, wie Mauterndorf und Teilen von St. Michael, Unternberg und St. Margarethen.

In Unken und Lofer und Umgebung muss am 5. Mai auf digitalen Empfang umgestellt werden. Denn die Sender Unken und Lofer werden an diesem Tag direkt auf DVB-T umgestellt. Haushalte, die von der Anlage Scheffsnoth empfangen, müssen ebenfalls am 5. Mai auf digitalen Empfang umrüsten und die Antenne zum Sender Lofer ausrichten.

Weitere Teile Tirols werden digital

In Tirol werden am 5. Mai die Sender Hahnenkamm/Reutte und Tannheim auf DVB-T umgestellt. Von der Anlage Hahnenkamm kann seit 31. März sowohl digital als auch analog empfangen werden. Wer vom Sender Tannheim empfängt, kann ab 5. Mai direkt von analog auf digital umsteigen.

DVB-T Geräte für jeden Bedarf

Für den ungestörten Empfang der Programme über Haus- oder Zimmerantenne ist es wichtig, ein DVB-T Empfangsgerät zu installieren. Diese Geräte können im Fachhandel als DVB-T Boxen zur Weiterverwendung der bisherigen Fernseher erworben werden. Die Boxen werden einfach zwischen Antenne und Fernseher geschaltet. Wer über den Kauf eines neuen Fernsehgerätes nachdenkt, kann auch ein Modell mit bereits integriertem Empfänger wählen. Mit einem DVB-T USB-Stick werden sogar Laptops und Computer fit für DVB-T.

Haushalte, die von der Rundfunk- und Fernsehgebühr befreit sind, werden bei der Anschaffung von mhp MultiText-fähigen DVB-T Boxen -erkennbar am farbigen DVB-T Prüfzeichen des TÜV Österreich - mit einem Gutschein über 40,- EURO gefördert.

Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar. Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z. B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena, Austria 9 TV), Hörfunk (z. B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z. B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z. B. EVN).

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