Grüne Ottakring zu Gestaltung Schuhmeierplatz: Mehr Grünraum statt Betonwüste

Grabler: "Nur Bäume und Sträucher zu entfernen noch keine Gestaltung"

Wien (OTS) - Martin Grabler, Klubobmann der Grünen Ottakring registriert mit Befriedigung, dass sich die ÖVP der Kritik der Grünen anschließt - der Begriff der "Betonwüste" wurde nämlich schon seitens der Bezirksgrünen im Zusammenhang mit dem Schuhmeierplatz publiziert.

Der unsensible Umgang der SPÖ mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes zeigt sich auch in der Tatsache, dass keine Evaluierung der Parkumgestaltung geplant ist, wie eine Anfrage der Grünen an die Bezirksvertretung am 24.April.2008 gezeigt hat.

Gerade weil es im dicht besiedelten Teil des 16. Bezirkes nur sehr wenige Parks und Grünflächen gibt, und diese dementsprechend intensiv genutzt werden, müssen Umgestaltungen wie am Schuhmeierplatz aus Sicht der Grünen sehr sorgfältig durchgeplant werden. "Nur Bäume und Sträucher zu entfernen ist noch keine Gestaltung", betont Grabler.

Ein weiterer Kritikpunkt der Grünen Ottakring besteht in der mangelnden Beteiligung der AnrainerInnen. obwohl ein Beteiligungsverfahren angekündigt war, wurden die BewohnerInnen der Umgebung und die ParkbenutzerInnen nie ernsthaft in die Neugestaltung mit einbezogen.

Der Umstand, dass der Innenhof der Schule am Schuhmeierplatz in den nächsten Jahren auch noch teilweise zugebaut werden soll, wird die Situation nur noch mehr verschärfen."Eine Verkettung von Planungsfehlern", lautet Grablers abschließendes Resümee.

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