KO Scheuch: Rechnungshofbericht bestätigt Kritik des BZÖ an Sozialreferentin Schaunig-Kandut

Empfehlungen des Rechnungshofes müssen ernst genommen werden. Schaunig-Kandut soll nicht Arbeit des Pflegeheim-Untersuchungsausschusses blockieren.

Klagenfurt (OTS) - "Nachdem die ersten Details aus dem Rechnungshof-Endbericht zur Überprüfung der Pflegeheime und mobilen Dienste in Kärnten bekannt geworden sind, zeigt sich, wie dringend es notwendig war, einen Untersuchungsausschuss zur Überprüfung der Situation in den Pflegeheimen einzuberufen. Denn der Rechnungshofbericht bestätigt in mehreren Punkten die Kritik des BZÖ an Sozialreferentin Schaunig-Kandut", sagt BZÖ-Klubobmann und Vorsitzender des Pflegeheim-Untersuchungsausschusses Kurt Scheuch.

Scheuch kündigt an, dass er sich die Empfehlungen und Kritikpunkte des Rechnungshofberichtes ganz genau ansehen werde. Die Anregungen des Rechnungshofes müssten ernst genommen werden und nicht pauschal als vom Tisch gewischt werden, wie es die Sozialreferentin versuche. "Das wichtigste ist, dass wir den pflegebedürftigen Menschen die beste und qualitätsvollste Hilfe angedeihen lassen. Wenn es vom Rechnungshof in diese Richtungen sinnvolle Empfehlungen gibt, darf Schaunig-Kandut diese nicht aus purer Eitelkeit ignorieren", so Scheuch.

Außerdem appelliert Scheuch an Schaunig-Kandut, die Arbeit des Pflegeheim-Untersuchungsausschusses nicht mehr länger zu blockieren. Sie solle endlich damit beginnen, die vom Ausschuss angeforderten Unterlagen heraus zu geben. Es sei schon mehr als irritierend, dass die Sozialreferentin offenbar versuche, die Arbeit des Pflegeheim-Untersuchungsausschusses zu sabotieren. "Wenn Schaunig-Kandut ihre Tätigkeit als Sozialreferentin in den vergangenen neun Jahren gewissenhaft erfüllt hat und in ihrem Referat alles in Ordnung ist, dann braucht sie eine Überprüfung durch den Landtag nicht zu fürchten. Die Weigerung von Schaunig-Kandut, dem Untersuchungsausschuss Einsicht in die Unterlagen zu gewähren, nährt die Spekulationen, dass es im Sozialreferat einiges zu verbergen gibt", sagt der Vorsitzende des Pflegheim-Untersuchungsausschusses. Im Interesse der betroffenen Menschen in den Pflegeheimen solle die Sozialreferentin ihre sture Blockadepolitik aufgeben und kooperieren.

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