KO Scheuch: Fehlendes Demokratieverständnis von AK-Präsident Goach

Schaunig und Goach vernachlässigen ihre Pflichten bei Landesholding

Klagenfurt (OTS) - Fehlendes Demokratieverständnis wirft BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch dem Kärntner Arbeiterkammerpräsidenten Günther Goach vor. "In der heutigen Sitzung der Kärntner Landesholding musste aufgrund des Holdinggesetzes eine Satzungsänderung vorgenommen werden. Diese Satzungsänderung entspricht den gesetzlichen Vorgaben des Kärntner Landesholdinggesetzes, welches im Kärntner Landtag demokratisch beschlossen wurde. Unverständlicherweise stimmte Goach in der Aufsichtsratssitzung gegen die Umsetzung des gültigen Gesetzesbeschlusses. Doch eines muss ihm klar sein: Gesetze sind für alle bindend, auch für AK-Präsidenten", so Scheuch.

Dass SP-Vorsitzende Gabriele Schaunig-Kandut Probleme mit demokratischen Mehrheitsentscheidungen habe, sei hinlänglich bekannt und zeige sich auch immer wieder an ihrem Stimmverhalten in der Holding. Enttäuschend sei, dass sich mittlerweile auch der Arbeiterkammerpräsident auf diesen Kurs einschwöre. Scheuch kritisiert weiters, dass sowohl Schaunig als auch Goach bei der Sitzung Kritik am Birnbacher-Honorar geäußert, aber ihre Pflichten als Aufsichtsräte sträflich vernachlässigt hätten. "Schaunig und Goach haben es verabsäumt, den seit einer Woche offenen Datenraum zu besuchen, in dem sämtliche Gutachten und Verträge einsehbar waren. Dementsprechend schlecht sind die beiden vorbereitet gewesen. Pikantes Detail: Ferdinand Lacina hat wieder nicht an der Sitzung teilgenommen, und Schaunig verfügte nicht einmal über eine Vertretungsvollmacht für Lacina."

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