Campus West mit neuer Pathologie am LKH Feldkirch eröffnet

LH Sausgruber: Große Bedeutung für das Gesundheitswesen in Vorarlberg

Feldkirch (VLK) - Nach rund 19 Monaten Bauzeit wurde heute,
Freitag, der neue am Westtrakt des LKH Feldkirch angeschlossene "Campus West" eröffnet. Im Zubau untergebracht sind neben dem neuen Pathologieinstitut ein multifunktionaler Veranstaltungsraum und ein für trauernde Angehörige eingerichteter Verabschiedungsraum. "Der 'Campus West' mit der neuen Pathologie bietet beste Bedingungen für die Mitarbeiter und wird höchsten Anforderungen an Medizin und Technik gerecht", freuen sich Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner. Für Hochbaulandesrat Dieter Egger ist das Gebäude auch architektonisch ein voller Erfolg: "Der Campus erzielt auf doppelt so viel Fläche wie am alten Standort höchste Standards auf allen Ebenen".

"Auch am LKH Feldkirch wird am eingeschlagenen Weg der konsequenten Modernisierung und Adaptierung der Spitalsinfrastruktur festgehalten", erklärt Landeshauptmann Sausgruber. Im September 2006 wurde mit den umfassenden Bauarbeiten am 13,8 Millionen Euro teuren Campus West an der Westseite des Krankenhauskomplexes in Feldkirch begonnen.

Drehscheibe der medizinischen Forschung

Die neue Pathologie als Drehscheibe der medizinischen Forschung im Land dient heute vor allem lebenden Patienten, betont Landesstatthalter Wallner: "Der Bogen des Leistungsspektrums des Instituts reicht von Vorsorgeuntersuchungen über Diagnostik und Verlaufsbeobachtung bis zur Qualitätssicherung". Jährlich, so Wallner weiter, nehmen über 85.000 Vorarlberger diagnostische Leistungen des Instituts in Anspruch. Dabei werden derzeit pro Jahr über 210.000 Analysen durchgeführt.

Neue Maßstäbe

Der Campus West wird zukünftig nicht nur medizinisch, sondern auch architektonisch neue Maßstäbe setzen", erklärt Landesrat Egger: "Glas und Aluminium prägen das moderne Erscheinungsbild, die Nutzfläche hat sich verdoppelt. Die Pathologie bietet 60 Mitarbeitern optimale Bedingungen. Für den 18 Meter hohen Neubau musste der Altbau abgebrochen und rund 5.000 Kubikmeter Fels gesprengt werden. Angesichts der Lage inmitten eines Siedlungsgebietes und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Krankenhaus im Vollbetrieb und zum Hubschrauberlandeplatz war das eine große Herausforderung".

Neuerliche Qualitätsverbesserung

"Die neuen, modernst ausgestatteten Arbeitsräume bieten den Mitarbeitern nun ideale Rahmenbedingungen, die sie dabei unterstützen, die hohen Anforderungen in ihrem Fachgebiet zu erfüllen", betont Gerald Fleisch, Direktor der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. Auch die Angehörigen wurden im Gesamtkonzept bedacht. "Im Untergeschoss haben wir einen ansprechend gestalteten interkonfessionellen Verabschiedungsraum eingerichtet, der als würdiger Rahmen für trauernde Angehörige einen wichtigen Beitrag in der Trauerarbeit leistet", so Fleisch.

Jugend vor den Vorhang

Die Eröffnungsfeier nützte der Landeshauptmann, um im Rahmen der Initiative "Jugend vor den Vorhang" ein weiteres Jugendprojekt vorzustellen. Fünf Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch haben acht Wochen lang eigenverantwortlich ein Patientenzimmer der Wachkomastation in Rankweil betreut und dabei wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Ausbildung gesammelt. "Es ist erstaunlich, was Jugendliche in unserem Land alles bewegen und leisten. Mit der Aktion 'Jugend vor den Vorhang' können wir dieses Engagement sichtbar machen", so Sausgruber.

Abschließend sprach der Landeshauptmann den Patientinnen und Patienten, aber auch den Anrainern für ihre Geduld bei den umfangreichen Bauarbeiten am Campus West seinen Dank aus.

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