- 24.04.2008, 13:30:05
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Disput über Klimawandel entzweit die etablierte Wissenschaft
Motorensymposium: Verfechter und Zweifler der Klimatheorien nur schwer zu versöhnen
Wien (OTS) - Einen wissenschaftlichen Disput in der öffentlichen
Diskussion über den Klimawandel konstatierte Donnerstag Prof. Dr.
Reinhard Zeller von der Universität Duisburg-Essen in einem viel
beachteten Vortrag beim Internationalen Wiener Motorensymposium in
der Hofburg. Das Klima der Erde befinde sich im Wandel, Verfechter
und Zweifler der gängigen Klimatheorien ließen sich allerdings nur
schwer miteinander versöhnen, zog der Universitätsprofessor für
Physikalische und Theoretische Chemie ein Resümee der Diskussion.
"Ein Anstieg der durchschnittlichen Temperatur um zwei Grad bis
zum Ende dieses Jahrhunderts ist praktisch nicht mehr vermeidbar",
erklärte Prof. Zeller. Der von Menschen verursachte
Konzentrationsanstieg werde von der großen Mehrheit der
Klimaforscher, die im Intergovernmental Panel for Climate Change IPCC
zusammenarbeiten, faktisch für den Temperaturanstieg seit Mitte des
vorigen Jahrhunderts verantwortlich gemacht. Kritiker des IPCC
dagegen halten natürliche Einflussfaktoren wie die Sonne für
wahrscheinlicher und/oder bezweifeln die große Bedeutung des CO2
sowie die Existenz des anthropogenen Treibhauseffektes.
Wird das Treibhaus Erde also durch zusätzliches Kohlendioxid
weiter aufgeheizt oder nicht? Prof. Zeller: "Wenn ja, so haben wir
ein enormes Problem." Strittig sei in diesem Zusammenhang die Frage
der Lebensdauer von CO2 in der Atmosphäre.
"Klimawandel findet statt. Es gibt überzeugende Gründe, dass der
Mensch daran beteiligt ist. Es gibt aber verbleibende Unsicherheiten
in der Kenntnis des Klimasystems und seiner weiteren Entwicklung. Die
Kenntnis ist nicht so perfekt, die Klimaforscher brauchen mehr Zeit",
meinte der Wissenschaftler.
Rückfragehinweis:
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