• 24.04.2008, 09:24:29
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Pikante Fertiggerichte: Gut, aber zu salzig

"Konsument": Alarmstufe Rot bei Salzgehalt. Oft ungenaue Kalorienangaben.

Wien (OTS) - Knurrender Magen und keine Zeit fürs Kochen: Wenn es
mal schnell gehen soll, bieten Fertiggerichte einen Ausweg.
"Konsument" hat 15 pikante Fertiggerichte untersucht und hinsichtlich
Fett-, Zucker- und Salzgehalt sowie Geschmack beurteilt. Während die
Mehrheit der Gerichte geschmacklich überzeugen konnte, ist vor allem
der Salzgehalt bei den meisten Produkten zu hoch. Dazu kommen
beträchtliche Unterschiede beim Preis und Differenzen zwischen dem
angegebenen und dem tatsächlichen Kaloriengehalt.

Am Speiseplan der "Konsument"-Tester standen Rindsgulasch mit
Spätzle, Nockerl oder Hörnchen, Schwammerlsauce mit Knödel und Nasi
Goreng. Alle Gerichte wurden im Labor untersucht und im Praxistest
laut Gebrauchsanweisung erwärmt. Bei der Zubereitung gab es kaum
Probleme. Lediglich bei zwei Nasi Gorengs von "Starfrost" und
"Ökoland" war die vorgeschlagene Zeit nicht optimal. Bezüglich
Aussehen, Geruch und Geschmack gab es kaum Kritikpunkte. Allerdings:
Einige Gerichte wurden als zu würzig bzw. zu salzig empfunden.
"Konsument"-Ernährungsexpertin Nina Siegenthaler rät: "Fertiggerichte
nicht routinemäßig salzen, sondern vorher kosten. Das gilt vor allem
für salzempfindliche Personen".

Das bestätigen auch die Ergebnisse der Nährstoffanalyse im Labor.
So liegt beispielsweise der Salzgehalt bei einem Großteil der
getesteten Fertiggerichte über den empfohlenen Werten. Beim
Fettgehalt sind die Ergebnisse zufriedenstellender: Nahezu die Hälfte
aller Fertiggerichte liegt im grünen Bereich. Erwartungsgemäß ist
auch der Zuckergehalt bei sämtlichen getesteten Fertiggerichten
gering. Allerdings gibt es hier je nach Gericht beträchtliche
Unterschiede. Besonders Schwammerlgerichte können erstaunlich viel
Zucker enthalten. Auch beim Gehalt an gesättigten Fettsäuren stechen
die Schwammerlgerichte hervor. Denn mit Ausnahme des "Iglo
Tagestellers" leuchtet hier die Ampel rot.

Beträchtliche Unterschiede gibt es beim Preis: Eine Portion
Rindsgulasch kostet beispielsweise 2,49 bis 3,99 Euro oder eine
Portion Nasi Goreng 1,10 bis 2,99 Euro. Bei den Schwammerlsaucen
speist man mit "Iglo" und "Chefmenü" am günstigsten. Erhebliche
Differenzen wurden auch beim Kaloriengehalt festgestellt: Die
Packungsangaben wichen von den ermittelten Werten sogar um bis zu 25
Prozent plus/minus ab.

Die Ergebnisse des Tests sind im Mai-"Konsument" sowie online auf
www.konsument.at zu finden.

Rückfragehinweis:

Verein für Konsumenteninformation/
   Testmagazin "Konsument"
   Mag. Sabine Burghart
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256 
   Email: [email protected]
   www.konsument.at

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