• 23.04.2008, 12:18:50
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Verleihung der Bundesehrenzeichen für besondere PaN-Verdienste

Hahn: "Engagement und Dialogfähigkeit sind die Voraussetzung für ein friedvolles Zusammenleben"

Wien (OTS) - Ausgezeichnet werden KR Dkfm. Heinz Hofer-Wittmann,
Honorarkonsul KR Johannes Hornig, Mag. Christian Koidl, Dr. Hans
Kourimsky, KR Walter Losos, Oberarzt Dr. Heribert Matzinger und Mag.
Robert Puhr. "Was diese sieben Persönlichkeiten verbindet, ist ein
außergewöhnliches Engagement und höchste Dialogbereitschaft und
-fähigkeit in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens. Für sie
steht das Miteinander im Vordergrund, auch im Rahmen ihrer Tätigkeit
für den Dachverband PaN (Partner aller Nationen). Sie sind wichtige
und unverzichtbare Stützen der Gesellschaft", erklärt
Wissenschaftsminister Johannes Hahn heute bei der feierlichen
Überreichung der Bundesehrenzeichen für besondere Verdienste um den
Dachverband PaN im Audienzsaal des Bundesministeriums für
Wissenschaft und Forschung (BMWF).

Heinz Hofer-Wittmann ist nicht nur Gesellschafter der Kunsthalle
Krems, Initiator des Vereins "Kultur und Wirtschaft im öffentlichen
Raum", Förderer diverser Museen sowie des "Insituts für die
Wissenschaften vom Menschen", sondern seit 1995 auch PaN-Mitglied.
Geht es um die Unterbringung von ausländischen Gästen, ist er der
richtige Ansprechpartner. Denn er scheut weder Kosten noch Mühen, die
erforderlichen Gästewohnungen entsprechend einzurichten. Dem
Parlament hat er für das neu errichtete Pressezentrum zwei
rot-weiß-rote PaN-Kubusse, übrigens sein Meisterwerk nach den
Entwürfen von Josef Hoffmann, geschenkt.

Johannes Hornig ist als förderndes Mitglied für die Organisation PaN
unverzichtbar. Ohne seine Zuschüsse würden sich die anerkannten
PaN-Aktivitäten nicht realisieren lassen. Erwähnt sei hier
beispielhaft der PaN-Kaffee, den die Firma Hornig kreiert hat und der
als "rot-weiß-roter" Kaffee schon oft als Geschenk überreicht wurde.
Hornig ist übrigens Honorarkonsul in Finnland und daher auch mit der
österreichisch-finnischen Gesellschaft eng verbunden.

Christian Koidl, Direktor der Firma Swarovski, hat als Präsident der
österreichisch-argentinischen Gesellschaft die Beziehung der beiden
Länder intensiviert. Im Gedenkjahr 2005 hat Koidl mit seinem
Unternehmen das rot-weiß-rote PaN-Ehrenzeichen entworfen. Zusätzlich
engagiert er sich ehrenamtlich für mehr Verkehrssicherheit, konkret
um elektronische Leiteinrichtungssyteme und Reflektoren aus Glas.

Hans Kourimsky ist Präsident der österreichisch-französischen
Vereinigung, die er neu gegründet hat. Sein besonderes Verdienst?
Dank seines Engagements konnte während der EU-Sanktionen gegen
Österreich wieder eine funktionierende Gesprächsplattform zwischen
beiden Ländern in Gang gesetzt werden. Ab 1997 war Kourimsky Mitglied
des Kuratoriums des "Forum Alpbach" und ist seit 1999 Vizepräsident
des Club Alpbach Wien.

Als emsigen Ehrenbotschafter könnte man Walter Losos bezeichnen. Er
engagiert sich in der österreichisch-niederländischen, der
österreichisch-ägyptischen Gesellschaft sowie in "seiner"
Freundschaftsgesellschaft Malta-Österreich, die er anlässlich des
EU-Beitritts von Malta gegründet hat. Aufgrund seiner Initiative
wurden auch die Finanzen von PaN auf eine neue Basis gestellt,
wodurch zahlreiche Wirtschaftsunternehmungen als fördernde
Kurator/innen gewonnen werden konnten. Neben zahlreichen
Freiwilligentätigkeiten rund um die österreichische Landwirtschaft
ist er seit 2007 für die österreichisch-tunesische Gesellschaft sowie
für die österreichisch-niederländische Gesellschaft aktiv.

Heribert Matzinger, ein "Arzt ohne Grenzen", war in der Vergangenheit
oftmals Delegationsarzt von Gruppenreisen der
österreichisch-ausländischen Gesellschaften oder bei offiziellen
Besuchen, wie etwa in Nepal, Bhutan, Syrien und Libanon. Als
Präsident der Österreich-Benin-Gesellschaft liegt ihm die Beziehung
zu den afrikanischen Staaten generell besonders am Herzen. Einsätze
als Chirurg hatte er auch in Kamerun, Haiti, in der Demokratischen
Republik Kongo und zuletzt im Tschad.

Auf Initiative von Robert Puhr konnte die Schule der
österreichisch-bhutanischen Gesellschaft im unterprivilegierten und
sehr entlegenen Osten Bhutans gebaut werden. Für das Netzwerk der
Völkerverständigung engagiert sich der BUWOG-Geschäftsführer in
erster Linie aus humanitären Gründen. Aufgrund seines Einsatzes
besteht auch ein besonders gutes Einvernehmen zwischen der BUWOG und
dem Wissenschaftsministerium.

Der Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften,
PaN (Partner aller Nationen), setzt sich seit der Gründung vor bald
50 Jahren für die nachhaltige Verbesserung des Verständnisses unter
den Nationen, Kulturen und Konfessionen ein. "Ich freue mich, dass
ich diese sieben Persönlichkeiten auszeichnen darf, die stets
außergewöhnliches Engagement und Solidarität zeigen und die sich
Zusammenarbeit, Dialog und Versöhnung zu ihren Lebenszielen gesetzt
haben. Sie machen unserem Land insbesondere heuer im von der EU
ausgerufenen Jahr des Interkulturellen Dialogs alle Ehre", so der
Forschungsminister.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit/Jirku
Tel.: 01/53 120/2881

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