• 22.04.2008, 12:47:50
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Bures präsentiert Maßnahmen, um Frauen für atypische Berufe zu begeistern

Wirtschaft kann es sich nicht leisten, auf Potential der Frauen zu verzichten

Wien (SK) - Im Vorfeld des "Girls' Day" am 24. April präsentierte
Frauenministerin Doris Bures, heute, Dienstagvormittag, "eine Reihe
von Maßnahmen, um Frauen für atypische Berufe zu begeistern". Die
Erhöhung des Frauenanteils sei nicht nur eine Frage der
Geschlechtergerechtigkeit (besseres Einkommen, mehr Karriere-Chancen
für Frauen), sondern auch eine Frage "wirtschaftlicher Vernunft".
Denn: "Die Wirtschaft kann es sich nicht leisten, auf das Potential
von 50 Prozent der Gesellschaft - nämlich auf die Frauen - zu
verzichten", so Bures. Neben der Ausbildungsoffensive des Bundes für
Lehrlinge, wo auch "Wert auf die Ausbildung von Mädchen in
technischen Berufen gelegt wird", gebe es mit dem Mädchennetzwerk
"mona-net.at" und dem "frauenkompetenznetz" weitere wichtige
Initiativen, um Frauen zu fördern, so Bures bei der gemeinsamen
Pressekonferenz mit Franz Nigl, Geschäftsführer der
ÖBB-Dienstleistungs-GmbH, zum Thema "Frauen am Zug! Karriere in
atypischen Berufen". ****

Es zeige sich deutlich, dass in so genannten traditionellen
Frauenberufen "die Einkommenssituation und die Karriere-Chancen
schlechter sind", was maßgeblich zur Einkommensschere zwischen
Frauen- und Männergehältern beiträgt, erklärte Bures. Daher gelte es,
verstärkt Anstrengungen zu unternehmen, um junge Frauen für
technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Der
übermorgen stattfindende "Girls’ Day" (österreichweiter integrativer
Aktionstag) ermögliche es jungen Frauen, "hinter die Kulissen zu
schauen und die breite Palette an möglichen Berufen kennenzulernen",
um so "Interesse an zukunftsorientierten Berufen zu wecken", so
Bures. Auch durch das positive Vorbild von Frauen, die bereits in
atypischen Berufen reüssieren, solle Frauen "Mut gemacht werden,
diese zukunftsorientierten Berufe, die auch bessere Aufstiegs-Chancen
bieten, zu erobern".

ÖBB wollen Frauenanteil auf zehn Prozent heben - Bures
signalisiert volle Unterstützung

ÖBB-Personalchef Nigl hielt fest, dass die Österreichischen
Bundesbahnen (ÖBB) ein ambitioniertes Ziel verfolgen: Bis 2010 solle
der Frauenanteil von derzeit 6,9 Prozent auf 10 Prozent erhöht
werden. Ein Vorhaben, das bei Frauenministerin Doris Bures auf "volle
Unterstützung" stößt. Bei der heutigen Pressekonferenz im Wiener
Westbahnhof wurden auch fünf junge Frauen vorgestellt, die
erfolgreich in atypischen Berufen tätig sind. Und das als
Lokführerin, Fahrdienstleiterin, Technikerin und Verschieberin. Bures
dazu: "Die ÖBB haben mit diesen fünf jungen Frauen als Beispiel
gezeigt, dass es für Frauen in allen Bereichen Chancen gibt. Das ist
ein gutes Beispiel, dem andere Unternehmen folgen sollten".

Service: Weitere Informationen finden sich unter www.frauen.bka.gv.at
sowie unter www.mona-net.at. Bereits am 5. Mai 2008 findet im Rahmen
des "frauenkompetenznetz" das Seminar "Berufsorientierungs-Mentoring
für Mädchen" statt. (Schluss) mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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