• 22.04.2008, 10:33:30
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Mirna Jukic ist Namensgeberin für neue Palme im Großen Palmenhaus

Nachfolgerin der legendären Sisi-Palme heute in Wien gepflanzt

Wien (OTS) - Umweltminister Josef Pröll nahm heute gemeinsam mit
der Direktorin der Bundesgärten Brigitte Mang die Pflanzung der neuen
Palme im Großen Palmenhaus vor, die als Nachfolgerin der Sisi-Palme
gilt. Die rund 50-jährige Pflanze aus den Botanischen Sammlungen der
Bundesgärten wurde dabei aus ihrem Holzkübel gehoben und in der
mittleren Halle des Glashauses eingesetzt. In der Tradition des
Großen Palmenhauses hat auch diese Palme - wie auch ihre
Vorgängerinnen seit der Errichtung des Hauses im Jahr 1882 - einen
eigenen Namen erhalten. Eine prominent besetze Jury unter dem Vorsitz
von Minister Pröll mit Vera Russwurm, Dagmar Schratter, Nadja Weiss
sowie Brigitte Mang entschied sich für den Namen "Mirna-Palme". Dies
teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft mit.

Nach einem Aufruf in der Kronen-Zeitung konnten die Leserinnen und
Leser Vorschläge für die neue "Namenspatronin" einbringen. Die Jury
entschied sich schließlich für die österreichische Schwimmerin Mirna
Jukic, die in den vergangen Jahren bereits mehrfach Gold-, Silber und
Bronzemedaillen für Österreich sichern konnte. Daneben erreichte sie
zahlreiche Weltcupsiege sowie österreichische Meistertitel. 2002
wurde sie zur Sportlerin des Jahres in Österreich gewählt. Jetzt
fungiert sie als Namensgeberin der Nachfolgerin der Sisi-Palme.

Anfang März wurden die ersten Stücke der Sisi-Palme unter der
Leitung von der Dirketorin der Österreichischen Galerie Belvedere
Agnes Husslein versteigert. Zahlreiche Besucher und Interessierte
nutzten die Gelegenheit, eines dieser begehrten Stücke zu erwerben.
Die restlichen Stücke der Palme wurden auf ebay versteigert, nachdem
Anfragen aus aller Welt bei Brigitte Mang eingegangen waren. Die
Einnahmen der Versteigerung der Sisi-Palme werden der
Lehrlingsausbildung der Bundesgärten zu Gute kommen.

Aufgrund ihres geschätzten Alters von 170 Jahren war des durchaus
möglich, dass Kaiserin Elisabeth diese Palme bereits in anderen
Gewächshäusern der Habsburger bewundert hat. Darum erhielt die Palme
auch den Namen der beliebten Kaiserin. Im Vorjahr hatte die Pflanze
das Dach des Palmenhauses nahezu erreicht. Bevor die Palme das
Gebäudedach beschädigt und altersbedingt unansehnlich wird, musste
sie am 18. Februar dieses Jahres entfernt werden.

Die neue Mirna-Palme kann ab heute bei einem Besuch des
Palmenhauses bewundert werden.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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