• 21.04.2008, 11:24:38
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Blind: Immer wieder Unfälle mit Verletzten bei Wiener Linien

Wiens Straßenbahnen sind Sicherheitsrisiko für Fahrgäste

Wien, 21-04-2008 (fpd) - Die Unfallserie bei den Straßenbahnen der
Wiener Linien reiße nicht ab. Dass Direktor Michael Lichtenegger das
eindeutig bestehende Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste weiterhin
nicht einsehen will, zeuge sehr anschaulich von seiner Inkompetenz,
so heute FPÖ GR Kurth-Bodo Blind, nachdem Sonntag Nachmittag wieder
einmal ein 8-jähriger Bub von einer Straßenbahn mitgeschleift wurde.

Wenn 50 Jahre alte Straßenbahnen immer noch in Wien unterwegs sind,
so sei es wenig verwunderlich, dass die Wiener Linien in regelmäßigen
Abständen durch Unfälle mit Verletzten Schlagzeilen machen. Die
altertümlichen Fahrzeuge gehören auf schnellstem Wege ausgewechselt.
Auch müssten alle öffentlichen Verkehrsmittel ausnahmslos mit
Rückspiegel versehen werden, damit das ewig währende Problem, dass
Fahrgäste eingeklemmt und dann mitgeschleift werden, der
Vergangenheit angehöre, fordert Blind.

Ein Obdachloser, der vor Weihnachten zu Tode geschleift wurde, zwei
Pensionisten und ein 7-jähriger Bub, die bei ähnlichen Unfällen
teilweise schwer verletzt wurden, jetzt der 8-jährige, der mit
eingeklemmtem Bein mitgezogen wurde - man könne wohl kaum von
ungefährlichen Wiener Linien sprechen. Die Sicherheit der Passagiere
müsse jedoch oberstes Gebot sein. Wenn Lichtenegger das bestehende
Risiko nicht sehen wolle und es herunterspiele anstatt etwas zu
ändern, so solle er sich selbst die Frage stellen, ob er als Direktor
der Wiener Linien richtig positioniert sei, so Blind abschließend.
(Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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