Blind: Immer wieder Unfälle mit Verletzten bei Wiener Linien

Wiens Straßenbahnen sind Sicherheitsrisiko für Fahrgäste

Wien, 21-04-2008 (fpd) - Die Unfallserie bei den Straßenbahnen der Wiener Linien reiße nicht ab. Dass Direktor Michael Lichtenegger das eindeutig bestehende Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste weiterhin nicht einsehen will, zeuge sehr anschaulich von seiner Inkompetenz, so heute FPÖ GR Kurth-Bodo Blind, nachdem Sonntag Nachmittag wieder einmal ein 8-jähriger Bub von einer Straßenbahn mitgeschleift wurde.

Wenn 50 Jahre alte Straßenbahnen immer noch in Wien unterwegs sind, so sei es wenig verwunderlich, dass die Wiener Linien in regelmäßigen Abständen durch Unfälle mit Verletzten Schlagzeilen machen. Die altertümlichen Fahrzeuge gehören auf schnellstem Wege ausgewechselt. Auch müssten alle öffentlichen Verkehrsmittel ausnahmslos mit Rückspiegel versehen werden, damit das ewig währende Problem, dass Fahrgäste eingeklemmt und dann mitgeschleift werden, der Vergangenheit angehöre, fordert Blind.

Ein Obdachloser, der vor Weihnachten zu Tode geschleift wurde, zwei Pensionisten und ein 7-jähriger Bub, die bei ähnlichen Unfällen teilweise schwer verletzt wurden, jetzt der 8-jährige, der mit eingeklemmtem Bein mitgezogen wurde - man könne wohl kaum von ungefährlichen Wiener Linien sprechen. Die Sicherheit der Passagiere müsse jedoch oberstes Gebot sein. Wenn Lichtenegger das bestehende Risiko nicht sehen wolle und es herunterspiele anstatt etwas zu ändern, so solle er sich selbst die Frage stellen, ob er als Direktor der Wiener Linien richtig positioniert sei, so Blind abschließend. (Schluss) hn

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