Kranzl: Anstieg der Forschungsquote 2008 - der Weg stimmt

F&E-Ausgaben steigen 2008 um rund 566 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Der Weg stimmt. Der Anstieg der Forschungsquote auf 2,63% für 2008 stimmt mich zuversichtlich, dass wir unser ambitioniertes Ziel - eine Forschungsquote von drei Prozent bis 2010 - erreichen werden. Die Erwartungen für 2008 sind sogar noch übertroffen worden", kommentierte Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl die heute veröffentlichten Schätzungen der Statistik Austria für 2008. Mit den heurigen Gesamtausgaben von 7,5 Milliarden Euro werde man sich gegenüber 2007 um 8,1 Prozent steigern. Besonders erfreulich sei, dass die F&E-Ausgaben durch den Unternehmenssektor mit 10,2 Prozent über dem Zuwachs der Finanzierung durch den Bund mit 8,9 Prozent liege. "Wir haben im Regierungsprogramm festgelegt, dass wir bei den Ausgaben für F&E ein Verhältnis von zwei Drittel durch private Investoren, ein Drittel durch die öffentliche Hand anstreben. Die jüngste Entwicklung zeigt uns, dass auch hier die Richtung stimmt", freut sich Kranzl.

Die Bundesregierung setze mit ihrer Arbeit ein klares Zeichen, dass der Forschungsstandort Österreich sich dauerhaft unter den europäischen Top-Nationen etablieren will. "Ein Plus von rund 566 Millionen Euro für Forschungsausgaben im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 spricht eine deutliche Sprache. Wir stärken dadurch nicht nur Österreichs Wettbewerbsfähigkeit, sondern schaffen dadurch auch nachhaltig qualitativ hochwertige Arbeitsplätze", erklärte die Staatssekretärin. Durch Programme wie "Forschung schafft Arbeit" werden zudem wichtige Impulse gesetzt, damit klein- und mittelständische Unternehmen besser und intensiver am Forschungsprozess partizipieren können. "Gerade bedingt durch die österreichische Wirtschaftsstruktur ist eine optimale Einbindung von KMU dringend notwendig, um die Positionierung Österreichs international zu verbessern", so Kranzl abschließend. (Schluss) alu

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