"profil": "Sie sollen erklären, wie sie zu diesem Ergebnis kommen"

Nach Einstellung der Grasser-Strafanzeigen könnten die Staatsanwälte vor den Untersuchungsausschuss zitiert werden

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte die Einstellung der Strafverfahren gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser wegen Amtsmissbrauch und Verletzung des Amtsgeheimnisses nun im Untersuchungsausschuss des Parlaments ein Nachspiel haben. SPÖ-Mandatar Jan Krainer hat dafür "kein Verständnis", der Grüne Peter Pilz ortet ein "auffallendes Wohlverhalten" der Justiz gegenüber Grasser und spricht in diesem Zusammenhang von "Serieneinstellungen". Die beiden Mandatare wollen sich nun den Akt Grasser genau anschauen. Eine Ladung des zuständigen Staatsanwaltes vor den Untersuchungsausschuss sei "durchaus denkbar", sagt Pilz:
"Sie sollen erklären, wie sie zu diesem Ergebnis kommen."

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