- 19.04.2008, 08:00:00
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"profil": "Sie sollen erklären, wie sie zu diesem Ergebnis kommen"
Nach Einstellung der Grasser-Strafanzeigen könnten die Staatsanwälte vor den Untersuchungsausschuss zitiert werden
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte die Einstellung der
Strafverfahren gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser
wegen Amtsmissbrauch und Verletzung des Amtsgeheimnisses nun im
Untersuchungsausschuss des Parlaments ein Nachspiel haben.
SPÖ-Mandatar Jan Krainer hat dafür "kein Verständnis", der Grüne
Peter Pilz ortet ein "auffallendes Wohlverhalten" der Justiz
gegenüber Grasser und spricht in diesem Zusammenhang von
"Serieneinstellungen". Die beiden Mandatare wollen sich nun den Akt
Grasser genau anschauen. Eine Ladung des zuständigen Staatsanwaltes
vor den Untersuchungsausschuss sei "durchaus denkbar", sagt Pilz:
"Sie sollen erklären, wie sie zu diesem Ergebnis kommen."
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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