• 16.04.2008, 12:35:36
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ÖAMTC: Spritpreis-Teuerung wird zum Horrorszenario für Österreichs Pendler

Entlastung statt Belastung - das Melken der Autofahrer muss ein Ende haben

Wien (OTS) - "88 Prozent der österreichischen Autofahrer sind vom
Pkw abhängig. Fast 1,5 Millionen Pendler benötigen ein Auto, um zu
ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Bei den neuen Zahlen des
Verbraucherpreisindex müssen bei jedem Politiker die Alarmglocken
schrillen", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth
Brugger-Brandau. "Der Weg zur Arbeit ist für Pendler bald nicht mehr
finanzierbar."

Die ÖAMTC-Expertin richtet einen dringenden Appell an die
zuständigen Politiker: "Bevor man sich neue Belastungen für die
Autofahrer ausdenkt, wäre es wichtig, Entlastungen zu erarbeiten.
Zahlen lügen nicht, wir steuern auf eine Zweiklassen-Autogesellschaft
zu."

Besonders die Entwicklung des Dieselpreises stellt immer mehr
Autofahrer vor Probleme. Laut Statistik Austria wurde Diesel im
Jahresabstand zu März 2007 um 30 Prozent teuer, Superbenzin um 22
Prozent, Normalbenzin um 25 Prozent.

Der ÖAMTC fordert daher die verantwortlichen Politiker auf, sich
dringend mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und schnellstmöglich

* die sofortige Erhöhung und Reform der Pendlerpauschale
* die Anhebung des Kilometergeldes auf 48 Cent/Kilometer und
* die Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages

in die Wege zu leiten.

Abschließend fragt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin nach: "Was
passiert eigentlich mit den Mehreinnahmen aus der letzten
Mineralöl-Steuererhöhung? Österreichs Autofahrer blättern dafür
jährlich immerhin 475 Millionen Euro hin."

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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