• 16.04.2008, 10:11:16
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Kyoto-Strafzahlungen vermeiden - Heizungsmodernisierung spart CO2!

1,5 Mio. Tonnen CO2 Einsparungspotenzial durch Heizungsmodernisierung / 450.000 alte Ölheizungen sind zu modernisieren

Wien (OTS) - Österreichs Ölheizungsbesitzer könnten einen enormen
Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels leisten und uns damit
milliardenschwere Strafzahlungen ersparen. Dazu müsste sich die
Politik lediglich zu einem vergleichweise günstigen Förderprogramm
für die Umrüstung alter Ölheizungen auf moderne Heizungstechnologie
entschließen.

Die bisherigen Versuche, Ölheizungsbesitzer zu bewegen, auf andere
Heizsysteme umzusteigen, sind gescheitert, wie Kesselverkaufszahlen
und Heizungsstatistiken einhellig zeigen. Nach wie vor heizen in
Österreich rund 922.000 Haushalte mit Heizöl, und sie werden das auch
weiterhin tun. Das Problem: 450.000 dieser Ölheizungen sind veraltet,
verbrauchen zu viel Heizöl und produzieren mehr CO2 als notwendig.
Und das ist zugleich die Chance: Denn dieses CO2 ist sehr leicht
einzusparen, indem die Umstellung auf moderne Ölheizungen gefördert
wird. In Verbindung mit baulichen Maßnahmen sind dabei bis zu 61% der
eingesetzten Energie einzusparen, wie eine Studie jüngst nachwies.
Entsprechend stark könnten auch die CO2-Emissionen aus dem
Raumwärmemarkt gesenkt werden. Wer darüber hinaus das neue
schwefelfreie Heizöl verwendet, leistet zudem einen wertvollen
Beitrag für eine saubere und feinstaubfreie Luft.

Die Kosten für ein attraktives Förderprogramm würden sich auf
einen Bruchteil der kolportierten 5 Mrd. Euro belaufen, die als
Strafzahlungen wegen der Verfehlung der selbst eingegangenen
Kyoto-Verpflichtungen in den Medien genannt wurden.

Mag. Martin Reichard, Leiter des IWO-Österreich, fasst zusammen:
"Egal wie man zur Ölheizung steht - Tatsache ist und bleibt, dass es
922.000 Haushalte in Österreich gibt, die mit Öl heizen und von denen
kaum einer auf andere Brennstoffe umsteigen will. Es ist
unerklärlich, warum man hier nicht Anreize schafft, um diese
Heizungen auf modernste Energiespartechnologie umzurüsten. Für den
Konsumenten ist eine neue Ölheizung ohnehin schon um die Hälfte bis
ein Drittel günstiger als etwa eine Festbrennstoffheizung. Mit
Fördermitteln von 1.000 Euro je getauschtem Kessel könnte hier eine
Modernisierungswelle angestoßen werden, die Österreichs CO2-Bilanz um
1,5 Mio. Tonnen verbessern könnte und zugleich auch der
Heizungsbranche einen wirtschaftlichen Impuls verleihen würde.
Österreich hat keine 5 Mrd. Euro zu verschenken - aber wir haben
genug Mittel, die wir in Energie sparende Ölheizungen investieren
könnten. Jeder Klimagipfel, der dieses Thema nicht aufgreift, spart
einen wesentlichen und leicht zu realisierenden Beitrag zur
Kyoto-Zielerreichung mutwillig aus."

Rückfragehinweis:

IWO Österreich               Menedetter PR          
   Mag. Martin Reichard         Mag. Robert Bauer 
   Tel. 01/710 68 99            Tel. 01/533 23 80       
   Fax 01/710 68 98             Fax 01/533 23 80-44 
   mailto:[email protected]   mailto:[email protected]    
   www.iwo-austria.at

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