"Innovation Excellence" - Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Innovationskraft

Amstetten (OTS) - Keine Patentrezepte, aber unternehmensrelevante Inputs und zukunftsweisende Best Practices wurden am Donnerstag, den 10. April, beim 5. Forum "Innovation und Produktentwicklung" der Plattform für Innovationsmanagement (PFI) präsentiert. Schwerpunkt des diesjährigen Events war "Innovation Excellence" - Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Innovationskraft in Unternehmen.

"Innovation ist längst in aller Munde und Vorraussetzung für den Unternehmenserfolg, aber nicht jede Strategie führt tatsächlich zum Ziel", zieht Gerald Steinwender, Obmann der PFI, Bilanz. Dies bestätigt auch Frank Piller, Innovationsforscher und u.a. Professor am MIT Cambridge. So führt beispielsweise die so genannte "Open Innovation"-Strategie, also die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen gegenüber Kunden, bei radikalen Innovationen kaum zu neuen Produkten oder Dienstleistungen. "Hören Sie nicht immer auf Ihre Kunden", warnt Piller. Begründung: Kunden, auch die so genannten Early Adopter oder Lead User, können bahnbrechende ("radikale") Innovationen nur eingeschränkt liefern. Die Einbeziehung von Kunden ist hingegen für Produktweiterentwicklungen sinnvoll. Dass Anwendern in Zukunft völlig neue Rollen zukommen, zeigen Internet-Firmen wie "mymuesli" oder "mm4u", die den Konsumenten mittels einem einfachen Tool ("Konfigurator") zum Designer und Hersteller seiner Produkte machen. "Es geht weniger darum, als Unternehmen zu erfinden. Wichtig ist den Kunden selbst sein eigenes Produkt finden zu lassen. Was Firmen in Zukunft erfolgreich macht, ist ein innovatives Management."

Wie es um das Innovationsmanagement in österreichischen Unternehmen steht, darüber gaben die Leiter von innovate! austria., der Innovationsforscher Sören Salomo sowie Martin Pattera von iip innovation in progress, Auskunft. "Mit innovate! austria. wurde erstmals ein Benchmark-System entwickelt, um das Innovationsmanagement in Unternehmen zu analysieren und zu verbessern", erklärt Pattera. Rund 90 österreichische Unternehmen haben bei innovate! austria. bereits teilgenommen. "Die Unternehmen sind sich der Wichtigkeit eines durchgängigen Innovationsmanagements bewusst," zieht Pattera Zwischenbilanz, "aber es gibt vor allem im Bereich der Innovationsstrategie und in den frühen Phasen des Innovationsprozesses, dem so genannten Front End, noch Defizite." Grundlage für Innovationsstrategie und -prozess sollte ein umfassendes Verständnis von wichtigen und unerfüllten Kundenbedürfnissen sein. Wie man herausfindet "was Kunden wirklich wollen" wurde anhand aktueller Beispiele ausgeführt.

Rund 180 Teilnehmer nahmen um 5. Forum "Innovation und Produktentwicklung" teil.

Erstmals fand am Vorabend die "Innovation Lounge" statt, in der sich unter dem Motto "Meet the Prof" rund 30 Topmanager im exklusiven Kreis trafen, um mit den Innovationsforschern Sören Salomo und Frank Piller sowie dem Generaldirektor des Glücksspiele-Equipment-Herstellers Novomatic, Franz Wohlfahrt, über "Herausforderungen im Front End of Innovation" zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Event, der Plattform für Innovationsmanagement, der Initiative innovate! austria. sowie Veranstaltungshinweise finden sich unter www.pfi.or.at oder www.innovate-austria.at

Fotos vom 5. Forum, bzw. von der Vorabendveranstaltung finden Sie unter www.pfi.or.at/galerie.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Leitner
Plattform für Innovationsmanagement
3300 Amstetten, Franz Kollmann-Straße 4, Österreich
Tel.: +43 7472 65510 141
Fax: +43 7472 65510 3095
office@pfi.or.at
www.pfi.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0016