"Live" oder "Nicht Live"

Digital Lifestyle und "Boom der Luxusmedien" als zentrale Themen des zweiten "Media & Lifestyle Summit"

Wien (OTS) - Medienvertreter wie Profil Herausgeber Christian Rainer, Kurier Geschäftsführer Thomas Kralinger, die Lifestyle Resortleiterin von GALA Jacinta Homas, Verleger Hendrik teNeues und Marketingexperten wie Niklas Duffek von Mobilkom, Alexander Oswald von Nokia und Apple Geschäftsführer Ronald Tremmel diskutierten beim "Media & Lifestyle Summit 2008" im Zürserhof am Arlberg die Zukunft der digitalen Kommunikation und den Boom bei den Luxusmedien.

Die mobile Kommunikation ist zu einem prägenden Bestandteil unserer Alltagskultur und unseres persönlichen Lebenstil geworden. Im Februar 2008 hat zum Beispiel die A1 Community der Mobilkom die magische Größe von 4 Millionen erreicht. Damit hat A1 mehr Kunden als jedes andere Unternehmen in Österreich.

Der erste Tag des "Media & Lifestyle Summit" widmete sich daher -in Partnerschaft mit A1- dem "Digital Lifestyle" und stellte die Analyse des digitalen Alltags von 9000 Internet- und Mobile Konsumenten sowie Recherchen bei sogenannten "Super-Usern" und Experten in 17 Märkten in den Mittelpunkt der Diskussion. Die Präsentation dieser neuen Untersuchung des Londoner Future Laboratory durch Nokia-Marketingchef Alexander Oswald gab einen eindrucksvollen Überblick über die Entwicklungen, die in den nächsten Jahren den digitalen aber auch analogen Informations- und Unterhaltungsmarkt prägen werden.

Die wesentlichsten Punkte der Nokia-Studie:

Unterscheidungen wie "online" oder "offline" werden keine große Rolle mehr spielen, die realen und virtuellen Welten wachsen zusammen: "Live" oder "Nicht Live" ist der neue Terminus der digitalen Eliten. Was soviel heißt wie "ich bin ansprechbar" für Kommunikation und mediale Angebote oder nicht. Unabhängig davon ob sie nun online oder offline kommen.

Internet und vor allem mobile Endgeräte werden immer mehr zum zentralen Gateway für Information und Unterhaltung.

"Micromedia" also das Angebot über den mobilen, kleinen Screen wird schon bald eine der wichtigsten Säulen unseres Informations- und Unterhaltungskonsums sein. Dafür werden nicht nur eigene Formen der Contentgestaltung, sondern auch neue, adäquate Marketingformen notwendig werden.

"Desire to Learn", "Social Enlightment and Responsibility" und "Co-Creativity" sind die Faktoren die global als Treiber dieser Entwicklung zu beobachten sind. Der Consumer als "Prosumer", also als Mitgestalter und Produzent von Inhalten, die in das globale Contentangebot einfließen, ist nicht Zukunftsmusik, sondern in vielen Bereichen bereits Realität.

In den Social Networks läuft ein immer größerer Anteil von massenrelevanter Kommunikation und medialer Angebote an den traditionellen Content-Aggregatoren, wie z.B. den klassischen Medien, vorbei. Die Präsentation einer Analyse der DMC01 mit und für Vodafone zeigte neue Marketingansätze im Umgang mit den mittlerweilen weltumspannenden sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook.

Andrea Preiss präsentierte mit "photographerslimitededition.com" ein aus Österreich kommendes, weltweit agierendes Internetportal für hochwertige Fotokunst und Ronald Tremmel gab einen Einblick in die neue Entwicklerplattform von Apple, die externen Programmierern und Startups den Zugang zur iPhone-Welt öffnet.

Der Fokus des zweiten Tages des "Media & Lifestyle Summit 2008" galt dem globalen Luxusboom und seinen Auswirkungen auf die Medienlandschaft. Prof. Dr. Jo Groebel, Direktor des deutschen Digitalinstitutes, wies in seinem Referat darauf hin, dass die Kombination von "Maß- und Massenkommunikation" digital wie analog eine der Herausforderungen der klassischen Medien sein wird. Neben den traditionellen materiellen Luxusthemen werden in nächster Zeit Begriffe wie "Zeit haben" oder "Selbsterfahrung und Sinngebung" verstärkt auch im Luxusmarkt thematisiert werden.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass gerade Buch und Print-Magazine im Luxus- und Lifestylebereich besondere Kompetenz und Glaubwürdigkeit haben. Dies bestätigen auch die vorliegende Marktforschung und die Medienspendings der großen Lifestylemarken. Trotz Abschwächung der Konjunktur ist ein Ende dieses Booms, der sich jetzt auch besonders in den Schwellenländern bemerkbar macht, nicht abzusehen. Beispiele wie das deutsche Magazin "Rich" haben aber gezeigt, dass Versuche eines spekulativen Abschöpfens dieses Booms ohne entsprechenden qualitativen Content zum Scheitern verurteilt sind. Sowohl die LeserInnen wie auch die Luxusmarken als Anzeigenkunden legen gerade in diesem Segment besonderen Wert auf inhaltliche Kompetenz und Qualität.

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