- 15.04.2008, 10:03:19
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GROSZ: Breite Unterstützung für BZÖ im Kampf gegen Rauchverbote
Regierung soll auf BZÖ und Sozialpartner hören und Verbots- und Entmündigungspolitik stoppen - Wahlfreiheit hat oberste Priorität
Wien (OTS) - Sehr erfreut über die breite Unterstützung für das
BZÖ in seinem Kampf gegen das von der rot-schwarzen Regierung
geplante generelle Rauchverbot zeigte sich heute BZÖ-Generalsekretär
Gerald Grosz. "Jetzt erteilen auch die Sozialpartner der Verbots- und
Entmündigungspolitik von SPÖ und ÖVP eine klare Absage. Die
Wahlfreiheit der Gastronomen muss oberste Priorität haben. Die Wirte
müssen selbst entscheiden können, was für ein Lokal sie betreiben",
betonte Grosz.
Der BZÖ-Generalsekretär wies darauf hin, dass das BZÖ bereits im
Vorjahr über 20.000 Unterschriften gegen ein generelles Rauchverbot
gesammelt habe. "Dieser Druck des BZÖ hat offensichtlich eine enorme
Wirkung gezeigt. Immer mehr Interessenvertretungen schließen sich dem
Widerstand des BZÖ an kämpfen gegen generelle Rauchverbote und für
die Entscheidungsfreiheit. Die Verbotspolitiker Kdolsky und Buchinger
sollen daher endlich ihren schwachsinnigen Plan für generelle
Rauchverbote fallen lassen."
Das BZÖ trete klar für einen Nichtraucherschutz ein, aber es dürfe
keine Raucherhatz der Regierung geben. "Wir treten für eine
Kennzeichnungspflicht am Eingang von Gaststätten ein, wo es eine
Unterteilung in Nichtraucher-, Raucher- oder gemischte Lokale geben
soll. Diese Kennzeichnung kann in Form einer Plakette oder eines
Aufklebers erfolgen. Man sollte nach kreativen Lösungen suchen, wie
beispielsweise eine zeitliche Begrenzung. Durchaus vorstellbar ist
zum Schutz der Familien, dass Speiselokale in der Zeit von 12:00 bis
15:00 Uhr und von 19:00 bis 22:00 Uhr freiwillig rauchfrei gemacht
werden könnten. Kreative Lösungen anstelle unflexibler Verbotspolitik
sind ein Gebot der Stunde. Auch muss es endlich eine ordentliche
Förderung für Be- und Entlüftungsanlagen geben, denn eine moderne
Entlüftungsanlage bringt auch eine deutliche Verbesserung der
Luftqualität mit sich. Hier soll der Staat den Unternehmern mit einer
Förderung unter die Arme greifen", forderte Grosz
"Wir wollen ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchern und
Rauchern. Die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Unternehmer
muss im Vordergrund stehen", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
BZÖ
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