GROSZ: Breite Unterstützung für BZÖ im Kampf gegen Rauchverbote

Regierung soll auf BZÖ und Sozialpartner hören und Verbots- und Entmündigungspolitik stoppen - Wahlfreiheit hat oberste Priorität

Wien (OTS) - Sehr erfreut über die breite Unterstützung für das BZÖ in seinem Kampf gegen das von der rot-schwarzen Regierung geplante generelle Rauchverbot zeigte sich heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. "Jetzt erteilen auch die Sozialpartner der Verbots- und Entmündigungspolitik von SPÖ und ÖVP eine klare Absage. Die Wahlfreiheit der Gastronomen muss oberste Priorität haben. Die Wirte müssen selbst entscheiden können, was für ein Lokal sie betreiben", betonte Grosz.

Der BZÖ-Generalsekretär wies darauf hin, dass das BZÖ bereits im Vorjahr über 20.000 Unterschriften gegen ein generelles Rauchverbot gesammelt habe. "Dieser Druck des BZÖ hat offensichtlich eine enorme Wirkung gezeigt. Immer mehr Interessenvertretungen schließen sich dem Widerstand des BZÖ an kämpfen gegen generelle Rauchverbote und für die Entscheidungsfreiheit. Die Verbotspolitiker Kdolsky und Buchinger sollen daher endlich ihren schwachsinnigen Plan für generelle Rauchverbote fallen lassen."

Das BZÖ trete klar für einen Nichtraucherschutz ein, aber es dürfe keine Raucherhatz der Regierung geben. "Wir treten für eine Kennzeichnungspflicht am Eingang von Gaststätten ein, wo es eine Unterteilung in Nichtraucher-, Raucher- oder gemischte Lokale geben soll. Diese Kennzeichnung kann in Form einer Plakette oder eines Aufklebers erfolgen. Man sollte nach kreativen Lösungen suchen, wie beispielsweise eine zeitliche Begrenzung. Durchaus vorstellbar ist zum Schutz der Familien, dass Speiselokale in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr und von 19:00 bis 22:00 Uhr freiwillig rauchfrei gemacht werden könnten. Kreative Lösungen anstelle unflexibler Verbotspolitik sind ein Gebot der Stunde. Auch muss es endlich eine ordentliche Förderung für Be- und Entlüftungsanlagen geben, denn eine moderne Entlüftungsanlage bringt auch eine deutliche Verbesserung der Luftqualität mit sich. Hier soll der Staat den Unternehmern mit einer Förderung unter die Arme greifen", forderte Grosz

"Wir wollen ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchern und Rauchern. Die Freiheit des Einzelnen und die Freiheit der Unternehmer muss im Vordergrund stehen", so Grosz abschließend.

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