• 14.04.2008, 08:54:48
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Hofer: Familien durch Familiensteuersplitting entlasten

ÖVP ist aufgefordert, diese wichtige Maßnahme mit der FPÖ umzusetzen

Wien (OTS) - Der neue Familiensprecher der FPÖ, NAbg. Norbert
Hofer, fordert die Umsetzung des Familiensteuersplittings als
wichtigste Maßnahme zur Unterstützung der österreichischen Familien.
Hofer lädt die ÖVP ein, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit
einen entsprechenden freiheitlichen Antrag zu unterstützen.

"Wir bekennen uns zur Abkehr von der Individualbesteuerung hin zum
von uns bereits schon lange eingeforderten Familiensteuersplitting.
Das Familiensplitting steigert die Kaufkraft von Familien und befreit
diese aus der unterschiedlichen und ungerechten fiskalischen
Behandlung von Familieneinkünften. Wie wir wissen, wurde das Modell
in Frankreich ja bereits erfolgreich umgesetzt", erklärt Hofer.

Beim Familiensteuersplitting werden neben dem Partner auch die
unterhaltsberechtigten, nicht volljährigen und im gleichen Haushalt
lebenden Kinder zur Berechnung der Steuerbemessungsgrundlage
herangezogen. Das kumulierte Einkommen des gesamten Haushalts wird
auf die Anzahl der Köpfe im Haushalt verteilt, wobei der gewichtete
Berechnungsfaktor für die Eltern bei 1, für die ersten beiden Kinder
bei 0,5 und ab dem dritten Kind bei 1 anzusetzen ist. Erst dann wird
die Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer der einzelnen Personen
berechnet.

Hofer: "Mit dem Familiensplitting wird sichergestellt, dass in jedem
Fall das Existenzminimum der Familie steuerfrei bleibt. Ziel ist es,
dass eine mittelständische Familie mit vier Kindern de facto völlig
von der Steuerleistung befreit ist. Der Übergang zu einer solchen
gerechten Berücksichtigung der Familiengröße bei der Lohn- und
Einkommensteuer würde bei Beibehaltung des jetzigen Steuertarifs für
Einzelpersonen zu einer Verminderung des Lohnsteueraufkommens von
etwa 17 Prozent - das sind 3 Milliarden Euro - führen. Als Auswirkung
einer solchen Steuerreform würde sich die Lohn- und Einkommensteuer
von Familien mit zwei oder mehr Kindern im Durchschnitt um etwa 50
Prozent vermindern."

Die Kosten dieser Reform könnten aufgebracht werden, wenn die nächste
dringend notwendige Lohnsteuersenkung nicht nach dem
Gießkannenprinzip erfolge, sondern gezielt zur Beendigung der
heutigen Diskriminierung der Familien verwendet werde. Hofer lädt die
ÖVP ein, diese wichtige Maßnahme zu unterstützen und im Nationalrat
gemeinsam mit der FPÖ für die Einführung des Familiensteuersplittings
zu stimmen.

"Ich gehe davon aus, dass diese Bundesregierung nicht bis zum Ende
der Legislaturperiode halten wird. Sobald ÖVP und SPÖ die Scheidung
einreichen, wird die FPÖ die Umsetzung des Familiensplittings erneut
im Nationalrat beantragen. Spätestens dann hoffen wir auf die Stimmen
der ÖVP", erläutert der freiheitliche Familiensprecher die weitere
Vorgehensweise der FPÖ.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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