Jetzt wird’s digital! Weitere Regionen in ganz Österreich rüsten auf DVB-T um

Wien (OTS) -

  • Weitere Regionen Vorarlbergs können über Antenne nur noch digital empfangen
  • Das DVB-T Laufband informiert über Umstellungen in Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg, der Steiermark und Tirol

Immer mehr Regionen Österreichs werden digital: Ab Montag, 14. April 2008, kann in Bludenz und Feldkirch samt Umgebung sowie Mittelberg und Umgebung über Antenne nur noch digital empfangen werden. Haushalte in Kennelbach, Wolfurt und Teilen Dornbirns müssen ihre Antenne zum Pfänder ausrichten, um digital über Antenne empfangen zu können. Außerdem startet in 17 Regionen in fünf Bundesländern das DVB-T Laufband, das die Bevölkerung über die Umstellung am 5. Mai 2008 informiert.

Zeit für den Umstieg in weiteren Regionen Vorarlbergs

Ab 14. April 2008 starten weitere Teile Vorarlbergs in die digitale Fernsehzukunft. Ab diesem Tag übertragen die Sendeanlagen Dünserberg, Vorderälpele, Gundkopf und Am Rohr ausschließlich digitale TV-Signale.

Auch vom Sender Lauterach, der in Kennelbach, Wolfurt und Teilen Dornbirns überträgt, wird ab dem 14. April nicht mehr analog gesendet, da dort DVB-T bereits seit 5. März 2007 von der Sendeanlage Pfänder empfangen werden kann. Zuseher, die ihre Signale vom Sender Lauterach beziehen, können daher - nachdem sie ihre Antenne zum Pfänder ausgerichtet haben - sofort auf das digitale Antennenfernsehen umsteigen und empfangen dann neben ORF 1 und ORF 2 auch ATV, PULS 4, ORF SPORT PLUS und 3sat.

Der weitere DVB-T Ausbau in Ober- und Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol

Am 5. Mai heißt es in weiteren Regionen in Ober- und Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol: Jetzt wird’s digital. Um über die kommende Umstellung zu informieren, übertragen ab Montag, dem 14. April, 17 Sendeanlagen in fünf Bundesländern das DVB-T Laufband. Dieses weist die Haushalte auf die notwendige Umrüstung hin.

Oberösterreich

Die Sendeanlagen Schärding und Tröschberg/Steyr sowie Gmunden/Grünberg und Ziehberg/Kirchdorf übertragen bis 5. Mai sowohl digital als auch analog. Ab dann kann von diesen Sendern nur noch via DVB-T empfangen werden. Die Sender Ameisberg, Engelhartszell oder Oberkappel werden am 5. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt.

Steiermark, Niederösterreich und Burgenland

Die Sender Stradnerkogel, Demmerkogel und Sonnwendstein übertragen seit 31. März sowohl analoge als auch digitale Signale. Die Sendeanlage Stradnerkogel versorgt Bad Gleichenberg und Umgebung sowie Teile des südlichen Burgenlands. Deutschlandsberg und Umgebung erhält TV Signale von dem Sender Demmerkogel. Die Anlage Sonnwendstein überträgt in der Steiermark im oberen Mürztal und in Niederösterreich in das Steinfeld und Teile der Buckligen Welt. Alle drei Sender übertragen ab 5. Mai nur noch digital. Der Sender Klöch wird ab 5. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt.

Salzburg

In Salzburg kann von den Anlagen Luxkogel und Großeck noch bis 5. Mai sowohl digital als auch analog empfangen werden. Danach heißt es umsteigen auf DVB-T in in großen Teilen des Gasteinertals, Teilen von Schwarzach und St. Johann sowie Lend und Taxenbach bzw. großen Teilen des Lungaus, wie Mauterndorf und Teilen von St. Michael, Unternberg und St. Margarethen.

In Unken und Lofer und Umgebung muss ab 5. Mai auf digitalen Empfang umgestellt werden. Denn die Sender Unken und Lofer werden dann auf DVB-T umgestellt. Haushalte, die von der Anlage Scheffsnoth empfangen, müssen ebenfalls am 5. Mai auf digitalen Empfang umrüsten und die Antenne zum Sender Lofer ausrichten.

Tirol

In Tirol werden am 5. Mai die Sender Hahnenkamm/Reutte und Tannheim auf DVB-T umgestellt. Von der Anlage Hahnenkamm kann seit 31. März sowohl digital als auch analog empfangen werden. Wer das Laufband vom Sender Tannheim empfängt, kann ab 5. Mai direkt von analog auf digital umsteigen.

DVB-T Geräte für jeden Bedarf

Für den ungestörten Empfang der Programme über Haus- oder Zimmerantenne ist es wichtig, ein DVB-T Empfangsgerät zu installieren. Diese Geräte können im Fachhandel als DVB-T Boxen zur Weiterverwendung der bisherigen Fernseher erworben werden. Die Boxen werden einfach zwischen Antenne und Fernseher geschaltet. Wer über den Kauf eines neuen Fernsehgerätes nachdenkt, kann auch ein Modell mit bereits integriertem Empfänger wählen. Mit einem DVB-T USB-Stick werden sogar Laptops und Computer fit für DVB-T.

Weitere Informationen zu DVB-T erhalten Sie über die DVB-T Website unter www.dvb-t.at. Außerdem ist das DVB-T Serviceteam telefonisch unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

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