Sportbrillen im "Konsument"-Check: Gute Optik

Punkte für Sicherheit und Haltbarkeit, Abzüge bei Handhabung.

Wien (OTS) - Sportbrillen sind mehr als nur ein modisches Accessoire: Sie schützen beispielsweise bei Radtouren vor Sonnenstrahlen, aber auch vor Fahrtwind, Staub, Insekten oder ins Gesicht schlagenden Zweigen. Dass eine gute Sportbrille nicht immer auch teuer sein muss, zeigt "Konsument" in einem aktuellen Test. Denn eine solche ist bereits um 30 Euro erhältlich. Insgesamt wurden 13 Modelle hinsichtlich Trageeigenschaft, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffgehalt getestet.

Bis auf eine Ausnahme erzielten alle Brillen bei der Schlagfestigkeit eine sehr gute Wertung und sämtliche Sportbrillen erfüllen darüber hinaus die bestehende Norm bezüglich UV-Schutz. Trotz des guten Abschneidens hinsichtlich Sicherheit und Haltbarkeit gab es vereinzelt dennoch Mängel - insbesondere bei der Handhabung. So lassen sich vier Brillen überhaupt nicht individuell anpassen, etwa durch Verbiegen der Bügel oder das Verstellen des Nasenaufsatzes.

Vor allem aber Brillenträger haben es nicht leicht. Zwar sind fünf der Sportbrillen mit einem Korrekturadapter zum Einsetzen optischer Gläser ausgestattet, doch das erfordert meist eine hohe Fingerfertigkeit. Oft bleibt für die optischen Gläser auch zu wenig Platz, womit die Wimpern bei jedem Lidschlag die Brillengläser unangenehm berühren. Zudem stören gelegentlich auch klobige Nasenaufsätze oder zu starke Brillenränder das Sichtfeld, bei einem Modell befand sich sogar der Aufdruck des Firmenlogos auf dem Brillenglas. Wesentlich für eine gute Sicht ist zudem die Resistenz gegen Oberflächenbeschädigungen. Einige Modelle erwiesen sich jedoch als anfällig für Kratzspuren - schon rieselnder Sand hinterlässt Spuren.

Für den Kauf einer Brille rät "Konsument"-Experte Christian Undeutsch: "Beim Anprobieren auf eine gute Passform achten. Die Brille soll leicht aufliegen und nicht drücken, ohne aber bei heftigen Bewegungen von der Nase zu rutschen. Idealerweise fällt es gar nicht auf, dass man eine Brille trägt." Aufgrund des engen Kontakts zur Haut war im Rahmen des Tests zudem die Schadstoffbelastung von Interesse. Diese war allgemein niedrig: In keinem Fall wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder Flammschutzmittel nachgewiesen. Lediglich bei einem Produkt waren die Phthalatwerte im Nasenflügel und am Bügelende so hoch, dass die Brille abgewertet werden musste.

Die genauen Testergebnisse sind sowohl in der April-Ausgabe des "Konsument" als auch auf www.konsument.at nachzulesen.

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Testmagazin "Konsument"
Mag. Sabine Burghart
Öffentlichkeitsarbeit
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