Neue Zukunft Digitalisierung der Medien

Wien (OTS) - Im Rahmen eines spannenden Vortrags des Vereins Privatsenderpraxis am Freitag, 04. April 2008 diskutierten Teilnehmer aus der privaten Radiobranche über die Zukunftsperspektiven des digitalen Radios.

Michael Wiegel von "The Brandbeat Network" erklärte in seinem Vortrag den über 20 interessierten Teilnehmern, dass die Digitalisierung des Radios in Österreich nicht aufzuhalten sei, einzig Umsetzungszeitraum und die Technologie seien noch nicht abzusehen. Weiters skizzierte er, dass das Digitale
Radio als "Single-Technologie" tot sei - die Digital-Technologie soll in einem mobilen Endgerät verschmelzen.

Im Gegensatz zum terrestrischen UKW-Empfang sei die digitale Welt 100% mobil und verbindet sich kabellos. Enorme Potenziale stecken in der neuen Technologie die es - von allen Marktteilnehmern - zu entdecken gilt. Entscheidend sei nicht die Technologie (DAB+, DMB, DVB-H, ...) sondern vielmehr, so Wiegel, sei die "Gesamt-Entertainment-Funktion" und die "Technologie-Convenience" des Endgerätes und des Netzes. Aus (An-)Hörern werden (Be-)Nutzer. Für Radiosender heißt diese Veränderung, dass sie für ihre "Nutzer" über mehrere Kanäle oder Dienste in Verbindung stehen und es zu einer laufenden Interaktion zwischen "Programm" und relevanten Content-Providern oder Technologien kommen soll. Neue Berufsfelder werden entstehen wie Content-Manager oder Cross-Media-Manger - ein wesentliches Aufgabengebiet des Vereins Privatsenderpraxis, diese Schulungsangebote zu entwickeln. Das neue Radio wird an Hördauer und an Bedeutung als "lokales All-in-One-Medium" gewinnen. Durch den Übergang zum multidimensionalen Nutzer entstehen auch neue Absatzkanäle wie Spiele- oder Mobile-Plattformen.

Hat der Startschuss einer neuen Technologie einmal stattgefunden, wird das Potenzial sukzessive und wirtschaftlich aktiviert. Durch die Digitalisierung steigt der Nutzungsgrad für den Endverbraucher.

"Die Veranstaltung des Vereins Privatsenderpraxis hat wesentliche Einblicke in eine sich verändernde Medienwelt und die daraus resultierende Veränderung der Berufsbilder in den Medien ermöglicht. Im Rahmen der Digitalisierung hat Österreich im Bezug auf Radio noch sehr viel zu tun - es ist und bleibt aber spannend", so Wolfgang Struber, Vorstandsvorsitzender des Vereins Privatsenderpraxis.

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