- 07.04.2008, 16:17:50
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Wieder 5000 Teilnehmer an Großdemo gegen EU-Verfassung
Wien (OTS) - Aufruf zu letzter großer Demo, morgen 8. April, 19
Uhr Ballhausplatz!
60 Organisationen und Initiativen der Plattform "Volxabstimmung",
darunter auch als einzige Tierschutz-Organisation ANIMAL SPIRIT,
haben letzten Samstag zum gemeinsamen Zug durch die Mariahilferstraße
und zur Menschenkette um das Parlament aufgerufen. Eröffnet wurde die
Kundgebung von der ersten Klobobfrau der Grünen, Freda Meißner-Blau,
die sich in einer persönlichen Stellungnahme gegenüber Dr. Plank klar
gegen die derzeitige, undemokratische Linie der Bundes-Grünen
ausgesprochen hat.
Die notwendige Technik wurde von den Wiener Grünen zur Verfügung
gestellt, während sich die Bundes-Grünen klar auf die
SPÖVP-Regierungslinie eingeschworen haben: über den mehr als
berechtigten Wunsch von ca. 80% der österreichischen Bevölkerung nach
Abhaltung einer Volksabstimmung zum EU-"Reform"-Vertrag einfach
"drüberzufahren" und die totale Unterwerfung unter die nicht
demokratisch legitimierte EU-Bürokratie sowie die Rüstungs-,
Atom- und Gentechniklobby kommenden Mittwoch im Parlament endgültig
zu besiegeln!
ANIMAL SPIRIT betont die Auswirkungen dieses Reform-Unwerkes auf den
Tierschutz
Mit dem unübersehbaren Transparent "EU = Totengräber von
Demokratie, Freiheit und Tierschutz" haben wir wieder den Aspekt des
Tier- und Umweltschutzschutzes eingebracht. Und daß durch die
fortschreitende Liberalisierung des Marktes in der EU (genannt
"Warenfreiheit") nicht nur die Transithölle weiter zunehmen wird,
sondern auch die Monster-Tierfabriken und die tagelangen
Horror-Tiertransporte quer durch den Kontinent.
Schluß mit grenzenloser Liberalisierung auf Kosten von Mensch, Tier &
Umwelt! NEIN zur EU-Verfassung!
Die Tierschutzorganisation "Animals Angels" hat über Jahre
Beispiele für Transportzeiten dokumentiert, die durch immer mehr
Grenzöffnungen und Abbau von Handelshemmnissen EU-weit erst möglich
geworden sind: So sind Pferde von Weißrußland nach Sardinien in der
Regel fünf Tage unterwegs, Schafe von Spanien nach Griechenland vier
Tage, Stiere von Deutschland in den Libanon bis zu 8 Tage, Kälber von
Österreich nach Süd-Spanien rund 72 Stunden. Dabei handelt es sich um
Durchschnittswerte, Verzögerungen z. B. durch Staus, Grenzkontrollen
oder Unfälle sind noch gar nicht eingerechnet. Kontrolliert wird so
gut wie gar nicht, und wenn dann sind die Strafen für die u.a. durch
unsere Steuergelder finanzierte Tiertransport-Mafia lächerlich
gering. Erst vor 7 Wochen snd auf einem italienischen
Tiertransportschiff vor Saudi-Arabien wieder über 150 Rinder an
Hitzestreß qualvoll verendet.
Folgen? Keine!
Rückfragehinweis:
Dr. Franz-Joseph Plank
Tel.: (+43) 0676/7082434
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