Rudolf-Steiner-Schule Salzburg wieder geöffnet!

Salzburg (OTS) - Die Rudolf-Steiner-Schule Salzburg hat seit dem Ausbruch der Masernwelle in jeder Hinsicht mit den Behörden kooperiert und in den letzten Tagen alle neuen Auflagen in kürzester Zeit erfüllt. Damit kann am Montag, 7. April 2008, der Unterricht wieder beginnen.

Voraussetzung für den Schulbesuch

- ist die Vorlage eines Impfnachweises oder eines serologischen Attests (mit Nachweis von Masern-Antikörpern) beziehungsweise eine jetzt durchgemachte Masernerkrankung. Die meisten Unterlagen der SchülerInnen und MitarbeiterInnen liegen bereits vor und wurden vom Gesundheitsamt überprüft. Am Montag werden alle SchülerInnen am Eingang mit den erstellten Listen kontrolliert. Wer die Auflagen noch nicht erfüllt, bleibt weiterhin vom Unterricht ausgeschlossen.

Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft: Es gab keine "Masern-Partys"

Die Gerüchte über sogenannte "Masernpartys", die in den letzten Tagen in den Medien auftauchten, entbehren jeder sachlichen Grundlage. Johann Tonis vom Landeskriminalamt und Staatsanwalt Marcus Neher haben keinerlei Hinweise auf derartige Partys gefunden.

Vorerhebungen des Landeskriminalamtes

In Anbetracht der tendenziösen Berichterstattung, welche zum Schaden der Rudolf-Steiner-Schule durch fast alle Medien ging, begrüßen wir die im Auftrag der Staatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen des Landeskriminalamtes. Wir gehen davon aus, dass diese Ermittlungen die völlige Haltlosigkeit der erhobenen Anschuldigungen erweisen werden.

Die ersten Meldungen von Masernerkrankungen gingen bei den Behörden bereits ein, bevor die Schulleitung der Rudolf-Steiner-Schule etwas wusste. Die Schule wurde während der Osterferien durch die Behörden mobilisiert und hat sich von da an strikt an alle behördlichen Anordnungen gehalten. Bei Unklarheiten wurde die Behörde um Beratung gebeten.

Der Schularzt Dr. Stefan Görnitz hat sich niemals gegen das Impfen ausgesprochen oder Eltern vom Impfen abgeraten. Er kann daher nicht für die individuellen Entscheidungen der Eltern verantwortlich gemacht werden.

Wo ist der Ausgangspunkt der Salzburger Masernwelle?

Es ist bis heute nicht erwiesen, dass die Masernwelle ihren Ausgangspunkt an der Rudolf-Steiner-Schule hatte. Uns liegt die schriftliche Aussage eines Vaters vor, dessen drei Kinder im Alter von 17, 18 und 21 Jahren an Masern erkrankt sind und stationär im Landeskrankenhaus behandelt wurden. Der siebzehnjährige Sohn ist laut der im Gesundheitsamt aufliegenden Krankmeldung am selben Tag erkrankt wie die ersten Waldorfschüler. Diese Familie hat keine Verbindung zur Waldorfschule, es gab auch keinerlei Kontakt zum in der Waldorfschule verkehrenden Personenkreis.

Journalistisches Berufsethos

Durch die Berichterstattung der letzten Zeit ist in der Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg entstanden. Wir ersuchen daher die Medien, in Hinkunft gründlich und fair zu recherchieren, Achtung vor der Wahrheit und die Wahrung der Menschenwürde im Bewusstsein zu haben und auf Pauschalverdächtigungen zu verzichten.

Einladung an die Journalisten

Machen Sie sich ein Bild von der Lebensrealität der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg. Hier sind individuelles Denken und selbstverantwortliches Handeln im Bewusstsein des sozialen und ökologischen Zusammenhanges zentrale Werte. Sie finden ihren Ausdruck in unserem Engagement als UNESCO-Schule, Klimabündnis- und Ökolog-Schule, die sich auf dem Weg zur Zertifizierung als Umweltzeichen-Schule befindet.

Rückfragen & Kontakt:

Rudolf-Steiner-Schule Salzburg
Mag. Rainald Grugger, Sprecher der Schulleitung
Tel.: 0662-664040-17, 0664-3117696
gf@waldorf-salzburg.info
http://www.waldorf-salzburg.info

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