Telekom-Betriebsräte: "Wie geht’s Dir in Deinem Job?"

Betriebsräte von Telekom-Firmen starten gemeinsame Stress-Umfrage

Wien (GPF/ÖGB) - Die Betriebsräte von mobilkom austria, T-Mobile Austria, One, 3-Hutchison, Tele2 und UPC haben eine Umfrage gestartet, um die Arbeitssituation und die Arbeitszufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen in den Telekom-Betrieben zu erfassen. Ergebnisse soll es Anfang Mai geben. ++++

Das Motto der Umfrage ist einfach und klar: "Wie geht`s Dir in Deinem Job?" Antworten soll eine Umfrage unter Telekom-Mitarbeitern bringen, die vom bekannten Meinungsforschungs-Institut IFES durchgeführt wird. IFES erhebt auch den Arbeitzufriedenheitsindex für die oberösterreichische Arbeiterkammer, hat also Spezialkenntnisse in diesem Umfragesegment. Die Umfrage ist so gestaltet, dass sie mit dem Arbeitsklimaindex verglichen werden kann. Das wird zeigen, ob die Belastung in den Telekom-Unternehmen größer ist als im Durchschnitt des Arbeitslebens oder eben nicht.

Die Initiative für diese Umfrage geht auf Werner Luksch, den Betriebsratschef der Mobilkom-Austria zurück. Luksch hat dabei großen Wert darauf gelegt, dass auch die anderen Telekomfirmen in die Umfrage eingebunden sind. Luksch: "Ich freue mich, dass das gelungen ist. Nicht nur die KollegInnen der Mobilkom-Austria, sondern auch die aller anderen Telekom-Anbieter werden an der anonymen Umfrage teilnehmen. Das gibt den Ergebnissen Seriosität und Gewicht". Finanziert wird die Umfrage von den Betriebsräten der einzelnen Unternehmen, der Arbeiterkammer, der GPA-djp und der Kommunikationsgewerkschaft GPF. Das sichert der Umfrage Objektivität und Unabhängigkeit von den Interessen der einzelnen Unternehmen.

Sobald die Ergebnisse der Umfrage vorliegen, sollen sie mit den einzelnen Unternehmensleitungen diskutiert werden. T-Mobile Austria Betriebsrat Johannes Hofmeister: "Ich bin sicher, dass sich zeigen wird, dass die Kolleginnen und Kollegen in der Telekom-Branche unter extremem Druck arbeiten. Das zu ändern ist nicht nur in unserem Interesse als Vertreter der KollegInnen, sondern auch im Interesse der einzelnen Unternehmen. Denn wir alle wollen maximale Qualität und optimalen Service für unsere Kunden. Beides können nur MitarbeiterInnen erbringen, die nicht ständig an ihren Leistungsgrenzen arbeiten müssen."

Hinweise für die Redaktionen:
Die Ergebnisse der Umfrage werden in einer Pressekonferenz am 7. Mai 2008 vorgestellt werden, voraussichtlich um 10:30 Uhr im Presseclub Concordia. Eine genaue Einladung folgt noch.

ÖGB, 4. April 2008 Nr. 207

Rückfragen & Kontakt:

Werner Luksch,
ZA-Vorsitzender
Mobilkom Austria
Tel. (01) 331 61 - 2901

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