- 01.04.2008, 11:02:08
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Wiener U-Bahn: Zehn Minuten vom Zentrum zum EM-Stadion
Ab 10. Mai 2008 auch ins Ernst-Happel-Stadion mit der neuen U2. Durch weiteren U-Bahn-Ausbau bis 2035 eine Milliarde Fahrgäste für Wiener Linien.
Wien (OTS) - Beim Wiener-Stadtwerke-Expertenforum im
MuseumsQuartier Wien diskutierten international anerkannte Experten
die Auswirkungen des U-Bahn-Baus für Wien. "Die U-Bahn ist ein Thema,
das Wien in vieler Hinsicht bewegt, von der Umwelt über die
Stadtplanung bis zur Standorthierarchie in Wien", beschreibt
Geschäftsführer Michael Lichtenegger das Herzstück im Angebot der
Wiener Linien. "Täglich fahren 1,3 Millionen Menschen mit der
U-Bahn", so Lichtenegger. Während der Fußball-Europameisterschaft
wird diese Zahl stark steigen. "Ab 10. Mai 2008 können Fahrgäste mit
der U-Bahn-Linie 2 in zehn Minuten von der Fanzone am Rathausplatz
direkt zum Ernst-Happel-Stadion fahren", zeigt sich der
Geschäftsführer von Wiens führendem Mobilitätsanbieter für
öffentlichen Nahverkehr optimistisch. "Die neue dreigleisige Station
beim EM-Stadion ist mit ihren zwei Mittelbahnsteigen und zusätzlichen
Stiegenabgängen für Großereignisse ausgelegt und wird für Fahrgäste
ein Maximum an Sicherheit bieten", erklärt Kurt Höfling, Leiter der
U-Bahn-Planung bei den Wiener Linien. "Mit U-Bahn-Zügen im
Zwei-Minuten-Takt können wir in einer Stunde 24.000 Stadionbesucher
befördern", so Höfling über den Anpfiff für eine neue Ära in
verkehrstechnischer Hinsicht für Großereignisse in Österreichs
größtem Stadion.
Zwiti: U-Bahn-Ausbau für eine Milliarde Fahrgäste
Das Wiener U-Bahn-Netz ist 66 Kilometer lang und umfasst 90
Stationen. Neun weitere Kilometer und elf zusätzliche Stationen sind
derzeit in Bau. Mit Abschluss der vierten Ausbauphase der U-Bahn für
die U1 nach Rothneusiedl und die U2 zum Flugfeld Süd und zur
Gudrunstraße wird das Wiener U-Bahn-Netz im Jahr 2019 eine
Betriebslänge von etwa 90 Kilometer haben. "2035 ist es durch eine
weitere Erschließung der nördlichen und südlichen Stadtgebiete
möglich, dass die Wiener Linien die magische Grenze von einer
Milliarde Fahrgäste jährlich überschreiten", so Höfling über die
Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Wien. Derzeit befördern die
Wiener Linien rund 790 Millionen Fahrgäste pro Jahr. 35 Prozent aller
in Wien zurückgelegten Wege fahren die Wienerinnen und Wiener mit der
U-Bahn, der Straßenbahn oder dem Autobus. Das ist im Vergleich zu
anderen europäischen Städten ein Spitzenwert.
Zwiti: U-Bahn-Ausbau schafft Arbeitsplätze und belebt Standorte
Die U-Bahn hat nicht nur Auswirkungen auf die Fahrgäste. "Jeder
investierte Euro in die U-Bahn bringt beinahe einen weiteren Euro
Wertschöpfung", so Wilfried Schönbäck, Leiter des Fachbereichs
Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik an der TU Wien. Der
U-Bahn-Bau belebt die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt weit über die
Grenzen Wiens hinaus. In einem durchschnittlichen Jahr kommen seit
dem Beginn des U-Bahn-Baus in den 1970er-Jahren 4.700 Arbeitkräfte
zum Einsatz. Und durch den laufenden Betrieb der U-Bahn werden
zusätzlich weitere 5.450 Arbeitsplätze in ganz Österreich gesichert.
Der U-Bahn-Ausbau in Randgebiete Wiens bewirkt auch eine Veränderung
der Standorthierarchie. Der Erdberger Mais, mit Großprojekten wie dem
neuen Büroviertel TownTown, profitierte etwa von der Verlängerung der
U3. Die U-Bahn ist auch ein Wertfaktor am Wohnungsmarkt. Eine
verbesserte Erreichbarkeit mit der U-Bahn attraktiviert diese Gebiete
als Lebens- und Arbeitsraum.
Mehr Informationen zu den Wiener Expertenforen mit
Präsentationsunterlagen und Fotos der Veranstaltung zum Download
unter http://exfo.wienerstadtwerke.at
Rückfragehinweis:
Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation Mag. Robert Hierhold Telefon: (0)1 53 123-73973 E-Mail: [email protected] www.wienerstadtwerke.at Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at Wiener Expertenforen: exfo.wienerstadtwerke.at Wiener Linien-Pressestelle Mag. Johann Ehrengruber Telefon: (01) 7909-42200 E-Mail: [email protected] www.wienerlinien.at
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