Nichtraucherschutz - Kärnten Vorreiter

LR Schantl Vorreiter bei Forderung nach generellem Rauchverbot in Gastronomie für umfassenden Nichtraucherschutz

Klagenfurt (SP-KTN) - Unterstützung für das von der Bundes-SPÖ geforderte generelle Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben kommt von Kärntens Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl: "14.000 Tote, die an den Folgen des Rauchens sterben und täglich drei Menschen, die an den Folgen des Passivrauchens sterben, sowie die Tatsache, dass 90 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen, 25 bis 30 Prozent aller Krebserkrankungen und ein Drittel aller Herzkreislauferkrankungen mit Todesfolge durch das Rauchen verursacht werden, sprechen eine deutliche Sprache, und sollten auch der ÖVP mit Gesundheitsministerin Kdolsky deutlich machen, dass es hier einen dringenden Handlungsbedarf gibt!"

Schantl war gemeinsam mit seinem steirischen Amtskollegen LR Helmut Hirt der erste der bereits 2006 ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie forderte und auf dessen Initiative es eine einstimmige Resolution der Kärntner Landesregierung für einen umfassenden Nichtraucherschutz durch ein Rauchverbot in Lokalen gibt. "Dabei geht es in keinster Weise um eine Hetze gegen die Raucher, sondern um einen ernsthaften Schutz der Nichtraucher", stellt Schantl einmal mehr klar. Auch das oft genannte Argument, dass es dabei um einen Eingriff in die persönliche Freiheit geht, lässt Kärntens Gesundheitsreferent nicht gelten: "Persönliche Freiheit hört dort auf, wo sie die Gesundheit anderer gefährdet und beschädigt!"

Für Schantl, der gerade erst eine Raucherausstiegshilfe für Mitarbeiter in Unternehmen ins Leben gerufen hat, sei die derzeitige Regelung und der ÖVP-Vorschlag, dass sich Lokale unter 75 Quadratmetern Größe selbst entscheiden sollten, ob sie ein Raucher-oder Nichtraucherlokal sein wollen, völlig unzureichend. Er hoffe nun, dass sich der schwarze Regierungspartner doch endlich dazu aufrafft, seine Blockadepolitik aufzugeben und im Sinne einer verantwortungsvollen Politik dem SPÖ-Vorschlag zuzustimmen, um damit auch dem Wunsch der Mehrheit der Gastronomen nach einem einheitlichen Gesetz zum Nichtraucherschutz nachzukommen.

Schließlich und endlich würden durch diese einheitliche Regelung, mit der die Menschen schon in einer Vielzahl europäischer Länder sehr gut leben können, auch keine Wettbewerbsnachteile für die Unternehmer entstehen. "Außerdem: Ein rauchfreies Lokal erspart dem Betreiber viel Geld, weil er die Einrichtung nicht so oft sanieren muss, die Räumlichkeiten nicht so oft ausmalen muss, seine sonst dem Passivrauch ausgesetzten Mitarbeiter weniger oft krank sind und, weil die Luft über die elektrisch betriebene Belüftung nicht so oft ausgetauscht werden muss, er sich so bei den Stromkosten sehr viel Geld einsparen kann", zeigt Schantl auf.

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