• 31.03.2008, 11:23:27
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Nichtraucherschutz - Kärnten Vorreiter

LR Schantl Vorreiter bei Forderung nach generellem Rauchverbot in Gastronomie für umfassenden Nichtraucherschutz

Klagenfurt (SP-KTN) - Unterstützung für das von der Bundes-SPÖ
geforderte generelle Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben kommt
von Kärntens Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl: "14.000 Tote,
die an den Folgen des Rauchens sterben und täglich drei Menschen, die
an den Folgen des Passivrauchens sterben, sowie die Tatsache, dass 90
Prozent aller Lungenkrebserkrankungen, 25 bis 30 Prozent aller
Krebserkrankungen und ein Drittel aller Herzkreislauferkrankungen mit
Todesfolge durch das Rauchen verursacht werden, sprechen eine
deutliche Sprache, und sollten auch der ÖVP mit Gesundheitsministerin
Kdolsky deutlich machen, dass es hier einen dringenden
Handlungsbedarf gibt!"

Schantl war gemeinsam mit seinem steirischen Amtskollegen LR
Helmut Hirt der erste der bereits 2006 ein generelles Rauchverbot in
der Gastronomie forderte und auf dessen Initiative es eine
einstimmige Resolution der Kärntner Landesregierung für einen
umfassenden Nichtraucherschutz durch ein Rauchverbot in Lokalen gibt.
"Dabei geht es in keinster Weise um eine Hetze gegen die Raucher,
sondern um einen ernsthaften Schutz der Nichtraucher", stellt Schantl
einmal mehr klar. Auch das oft genannte Argument, dass es dabei um
einen Eingriff in die persönliche Freiheit geht, lässt Kärntens
Gesundheitsreferent nicht gelten: "Persönliche Freiheit hört dort
auf, wo sie die Gesundheit anderer gefährdet und beschädigt!"

Für Schantl, der gerade erst eine Raucherausstiegshilfe für
Mitarbeiter in Unternehmen ins Leben gerufen hat, sei die derzeitige
Regelung und der ÖVP-Vorschlag, dass sich Lokale unter 75
Quadratmetern Größe selbst entscheiden sollten, ob sie ein Raucher-
oder Nichtraucherlokal sein wollen, völlig unzureichend. Er hoffe
nun, dass sich der schwarze Regierungspartner doch endlich dazu
aufrafft, seine Blockadepolitik aufzugeben und im Sinne einer
verantwortungsvollen Politik dem SPÖ-Vorschlag zuzustimmen, um damit
auch dem Wunsch der Mehrheit der Gastronomen nach einem einheitlichen
Gesetz zum Nichtraucherschutz nachzukommen.

Schließlich und endlich würden durch diese einheitliche Regelung,
mit der die Menschen schon in einer Vielzahl europäischer Länder sehr
gut leben können, auch keine Wettbewerbsnachteile für die Unternehmer
entstehen. "Außerdem: Ein rauchfreies Lokal erspart dem Betreiber
viel Geld, weil er die Einrichtung nicht so oft sanieren muss, die
Räumlichkeiten nicht so oft ausmalen muss, seine sonst dem
Passivrauch ausgesetzten Mitarbeiter weniger oft krank sind und, weil
die Luft über die elektrisch betriebene Belüftung nicht so oft
ausgetauscht werden muss, er sich so bei den Stromkosten sehr viel
Geld einsparen kann", zeigt Schantl auf.

(Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Nikolaus Onitsch
   Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
   10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
   Tel.:  +43(0)463-577 88-76
   Fax:   +43(0)463-54 570
   Mobil: +43(0)664-830 45 95
   mailto:[email protected]

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