Sportstaatssekretär Lopatka: Skibergsteigen soll wieder olympisch werden

Sportstaatssekretär beim Wettkampf-Skibergsteigen-Event 'Dachstein_Xtrem'

Schladming, 29. März 2008 (OTS) - "Ich unterstütze das Bemühen des Österreichischen Wettkampf-Skibergsteigerverbandes (ASKIMO), dass Skibergsteigen nach 70 Jahren wieder olympisch wird. Olympia lebt von solchen spektakulären Sportarten", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka beim "Dachstein_Xtrem", dem größten und härtesten Tourenski-Rennen der Ostalpen, das heute in Schladming stattfindet. Der ASKIMO bemühe sich intensiv darum, dass Skibergsteigen ab den Olympischen Spielen 2018 wieder Olympische Disziplin wird. "Von 1924 bis 1948 war Skibergsteigen bereits Fixpunkt bei Olympischen Winterspielen. Ich werde mich bei den Vertretern von ÖOC und IOC dafür einsetzen, dass diese spannende Disziplin wieder Olympische Disziplin wird. Außerdem unterstütze ich die österreichische Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2012 in der Dachsteinregion aus voller Überzeugung", so der Sportstaatssekretär. ****.

Vor- und nach dem Rennen über die Langdistanz hatte Lopatka die Gelegenheit mit einigen der fast 150 angereisten internationalen Athleten über diesen Extremsport und die idealen Bedingungen am Dachstein zu sprechen. "Es ist unglaublich, was diese Athleten hier leisten. Als jemand der selber oft Skitouren macht, weiß ich wie viel Kraft und Ausdauer man in dieser Sportart braucht. Im Wettbewerb wird den Sportlern da noch viel mehr abverlangt", so der Sportstaatssekretär. Die klassische Langdistanz führt über 2.146 Höhenmeter und 14,7 km im hochalpinen Gelände. International wird Skibergsteigen von knapp 6.000.000 Menschen betrieben. Wettkämpfe werden in registrierten 36 Staaten der Welt abgehalten. In Österreich gibt es rund 500.000 Skibergsteiger, davon etwa 1.700 Wettkämpfer, die bei etwa 55 inländischen Wettkämpfen antreten können. "Diese Zahlen sprechen für das berechtigte Anliegen des internationale Skibergsteigerverbandes UIAA und des österreichischen Verbandes, ihren Sport auf Wettkampfebene wieder olympisch zu machen", so Lopatka abschließend.

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